Helgoland

Informationen über die subjektiv schönste Insel Deutschlands, das Hotel Rickmers Insulaner am Südstrand der Insel, Veranstaltungen auf Helgoland – und ein bisschen "Kraut und Rüben" aus der Kartoffelallee

An alles gedacht

Das erste Mal bewusst besucht habe ich Helgoland im Jahr 1999. Bewusst, weil ich die Butterfahrten-Zeiten damit auslasse. Unsere Unterkunft hieß in diesen Jahren meist „Sweet Home“ im Drosselstieg (Oberland) und die Haus-Verwalterin (Frau Lassen/Larsen?) war zunächst sehr besorgt, als sie die Honx-Instrumente pluss jeweiligen Besitzer (für das geplante Konzert auf der Düne) nach und nach in Ihrem adretten Häuschen verschwinden sah. Ihre Sorgen erwiesen sich als unbegründet und unser Verhältnis wurde in den Jahren danach beinahe freundschaftlich.

Von einem dieser Helgoland-Besuche stammt auch der bei uns in Hamburg legendär gewordene Ausspruch des Bruders meines Kumpels Mike: Dieser wohnte im Hotel Insulaner (heute mein Lieblingshotel auf Helgoland) und wir holten ihn vor einem Konzert zu einem Inselrundgang ab. Besonders angetan hatten es ihm die zahlreich angebrachten Schilder an allen nur erdenklichen Orten, welche immer die Worte „Deutschlands einzige Hochseeinsel“ enthielten. Vor einer Wiese mit Kühen blieb Rübe stehen, stand eine Weile schweigend davor und sagte dann, ganz in den Anblick versunken: „Die haben wirklich an alles gedacht auf Deutschlands einziger Hochseeinsel.“

Dieser Satz ist uns bis Heute im Gedächtnis geblieben und steht für ein Erlebnis, bei dem einfach alles stimmt.

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