Helgoland

Informationen über die subjektiv schönste Insel Deutschlands, das Hotel Rickmers Insulaner am Südstrand der Insel, Veranstaltungen auf Helgoland – und ein bisschen "Kraut und Rüben" aus der Kartoffelallee

Historische Fotografien von Helgoland

Viele schöne historische Fotografien von Helgoland findet man in der Foto-Community V like Vintage. Angucken. Zurückträumen.

Helgoland Fotografie: Familie Rickmers, Archiv

Helgoland Fotografie: Familie Rickmers, Archiv

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Gerade gefunden – zum Thema Heiraten auf Helgoland ;-)

Mein liebes, liebes Mutterl, beginnt im März 1893 der Brief einer 20 Jahre alten Wienerin, die kurz zuvor nach Berlin gegangen ist, um dort als Journalistin zu arbeiten. „Drei Heiratsanträge hab’ ich am selben Tag gekriegt – es war zum Kranklachen . . .
Einen hab’ ich angenommen: 1. Weil ich ihn lieb’ habe – nicht leidenschaftlich – aber von Herzen lieb. 2. Weil ich ihn unendlich bewunder u. verehre. 3. Weil er einen berühmten Namen hat u. eine glänzende pekuniäre Zukunft – obwohl momentan kein Vermögen vorhanden.“

Der Mann, um den es geht, ist August Strindberg, „jetzt in alle Mund als neuester Stern“, wie die junge Wienerin weiterschreibt. Zwei Monate später findet die Hochzeit auf Helgoland statt. Schon im Jahr darauf wird sich das Paar wieder trennen.

Strindbergs Hochzeit: Geheiratet wird im Mai auf Helgoland.

Strindbergs Hochzeit auf Helgoland

Der endgültigen Trennung gehen dann eine Reihe von Gehässigkeiten voraus.
Strindberg gibt, als er allein unterwegs ist, seine Adresse nicht bekannt und droht mit Scheidung, als Fridas Briefe nicht bei ihm eintreffen. In Paris wirft er ihr vor, zu viel Zeit im Theater zu verbringen. Auch dass sie als Übersetzerin und Sekretärin für einen Bekannten arbeitet, um etwas zum Lebensunterhalt beizutragen, erregt Strindbergs Ärger: „Wo ich Dich einführe, verdirbst Du mir die Geschäfte . . . Deine Stärke ist die Grausamkeit, aber Du brauchst ein ständiges Opfer, das den Naiven spielt“, heißt es in einem beleidigten Brief. „Ich will die Rolle nimmer. Such Dir einen anderen! Adieu!“

Die ganze Geschichte hat Verena Mayer aufgeschrieben. Zu lesen ist sie hier.

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Hamburger Abendblatt, 16.04.1949 – Erlebnisse eines Inseljungen

Henry war 13, als er Helgoland zum erstenmal verließ. Mit 13 Jahren begegnete er zum erstenmal einem Pferd. Es war ein alter Gaul. Er zog einen Milchwagen. Sein Kopf war fast verborgen unter der langen Mähne. Henry hielt ihn für einen Zirkuslöwen. Dann sah er die erste Kuh in seinem Leben. Er lachte Tränen über das merkwürdige Geschöpf. Er fand es ebenso plump wie häßlich.

Als er die Insel wieder betrat kam sie ihm öde vor. Die Häuser waren zu niedrig, die Gassen zu schmal und kurz. Zum erstenmal begriff er das Wort „Wandern“. Er ging an jenem Tag dreimal um die Insel herum.

Aber dann kam der Sommer. Es wurde alles wieder gut. Grüne, glatte See. Weiße Dampfer, buntbewimpelt…

(Hamburger Abendblatt, 16.04.1949)

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Die Geschichte der Reederei Rickmers im Hamburger Abendblatt

Frau Dagmar Gehm schreibt Bücher. Demnächst erscheint ihr Reisebuch für Indien. Und oft schreibt sie auch Artikel für (u.a.) das Hamburger Abendblatt. In der heutiges Ausgabe findet sich im Reiseteil ein Artikel von ihr über die Geschichte der Rickmers Reedereien auf Helgoland.

175 Jahre Rickmers

175 Jahre Rickmers

In ganz Kürze erscheint auch ein Buch zu diesem Thema, auf das ich mich freue. Der Verlag Hoffmann und Campe wird es am 20. Juli 2009 veröffentlichen.

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Rezepte und Geschichten rund um die Helgoländer Küche gesucht

Kennt Ihr alte Helgoländer Rezepte? Geschichten rund um das Speisen auf Helgoland? Was gab es zur Seebäderzeit? Was aßen die Touristen? Was die Fischer? Haben die Engländer oder die Dänen die Küche beeinflusst? Welche Restaurants gab es ab 1826 auf Helgoland? Ich bin gespannt auf Eure Nachrichten.

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C. H. Spurgeon im Jahr 1867 Helgoland

H. C. Spurgeon, ein englischer Baptisenpfarrer (1834-1892) schrieb neben einem Reisebericht über Helgoland auch einen Brief von der Insel an seinen Sohn Charles. Das war im September 1867 und der Brief lautete:

HELIGOLAND, Sept., 1867. MY DEAR CHARLIE, — I am very glad that you wrote a nice little note to your dear mother, and I hope it is a sign that you are always going to be diligent and thoughtful, and this will be a glad thing indeed …. I am delighted to hear that you are doing so well at College. Give my love to all the students, and tell Mr. Rogers that it always cheers me to know that the brethren bear me up in their prayers.

On this little island there is a lighthouse; you see it at the top, on the left of the picture. It is much needed, for many vessels are wrecked here. We live down below, on the beach, near the square tower with a flag on it; that is a bath-house. Steamers come every two days, and then we can send letters; at other times, we are far off from everybody, alone in the wide, wide sea.

We have sheep’s milk, for there is no room for cows. Fish is very plentiful, and very good.

My dear boy, I trust that you will prove, by the whole of your future life, that you are truly converted to God. Your actions must be the chief proof.Remember, trees are known by their fruit, and Christians by their deeds.

God bless you for ever and ever! Mother sends her kindest love, and so does — Your loving father, C. H. SPURGEON.

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Helgoland – Das heilige Land

Der Name der Insel Helgoland rührt von dem alten Begriff „dat hillige Lunn“ – das heilige Land. Warum das so ist, erklärt Wolfgang Laur in seinem „Historisches Ortsnamenlexikon von Schleswig-Holstein“ so viel besser als ich, dass mir bitte niemand böse sein möge, dass ich es hier kopiere:

„Die seit dem 16. Jahrhundert auftretende Namensform HELGOLAND geht wohl auf die ältere friesisch-helgoländische Helgeland zurück, wobei man im ersten Bestandteil den Namen des aus dem Altnordischen stammenden Sagenhelden gesehen hat, den man nun in der latinisieten Form HELGO gebrauchte. Der Inselnahme in seiner Bedeutung „heiliges Land“ geht wohl auf die Tatsache zurück, daß man die Insel als eine solche ansah, auf der aller Wahrscheinlichkeit nach der Gott Fosite verehrt wurde, nach dem sie auch Fositesland hieß.“

Woher auch immer der Name stammt, ich meine: In diesen Zeiten ein heiliges Land bewahrt zu haben, schadet auf keinen Fall. Und so nehme ich Helgoland als das, was es ist: Als einen Ort der Ruhe, der Kraft und des Friedens. Als einen Ort, an dem ich so sein kann wie ich möchte.

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Herbst und Winter auf Helgoland

Da ist Stille, Langsamkeit, Meer. Zeit zu Lesen, was man schon immer wollte. Den Heimatort von James Krüss entdecken. Fast niemals Schnee. Milde Temperaturen. Wellness. Entspannen. Vergangenheit (neu) sehen. Oder einfach vergessen. Robben. Düne. Mal nicht gestört werden. Dem Kind eine Insel schenken - oder sich selbst.

Helgoland – Entdeckt nicht jeder.

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