Helgoland – Eine andere Welt

Informationen über die subjektiv schönste Insel Deutschlands am Golfstrom, Neuigkeiten und Veranstaltungen auf Helgoland – und ein bisschen "Kraut und Rüben" aus der Kartoffelallee

Helgoland-Rückfahrt am 02.01.2010 mit der Funny Girl

Liebe Reederei Eils und andere Helgoland-Verantwortliche,

Eure Insel ist schön. Die Ruhe. Gerade im Winter. Herzliche Gastfreundschaft. Und die Robben. Und überhaupt. Wisst Ihr ja. Weiß ich auch.

Aber: Eine solche Rückfahrt wie am 02.01.2010 von Helgoland nach Cuxhaven mit der „Funny Girl“ darf es nicht geben. Das ist verantwortungslos und gefährlich.

Die Mitreisenden, mit denen ich gesprochen habe, waren mit mir der Meinung, dass das Schiff überfüllt war. Lt. Aussage der mitreisenden Stewardess sei es das jedoch nicht gewesen – es „wirke lediglich so, weil ja das Sonnendeck geschlossen ist“. Man mag es glauben oder nicht.

Schöne Aussicht trotz kalter Luft...

Schöne Aussicht trotz kalter Luft...

Wer draußen keinen Platz mehr hatte, fand auf Klappstühlen seinen Platz. Oder ähnlich.

Klappstuhl-Service

Unhaltbar waren die Zustände spätestens nach dem Anlegen in Cuxhaven. Schon vorher hatte sich vor der verschlossenen Gepäck-Ecke eine lange Schlange gebildet. Zwei junge Mädchen boten zunächst eine Slapstick-Einlage, indem sie versuchten, sich in der Konserven-Enge wieder zurück, Richtung Passagier-Raum zu bewegen. Sie scheiterten an den physikalischen Gegebenheiten und auch ihre Rufe „Uns ist schlecht, wir müssen brechen““ halfen ihnen nicht. Die Stimmung schwankte zunächst zwischen Albernheit und Gereiztheit (je nach Gemüt der Gäste), als ein einzelner Herr alles nur erdenklich mögliche tat, um an seinen Koffer zu kommen. Er stapelte Koffer von links nach rechts, wurde bald von herabstürzenden Koffern getroffen, bekam einen zunehmend roten Kopf und wollte nicht aufgeben, sämtliches Gepäck zu bewegen, um an seine Tasche zu kommen.

Nach dem Festmachen des Schiffes versuchten weitere Personen, ihre Koffer zu finden. Bei geschätzten 400-500 Koffern und der Enge des Gepäck-Abteils ist das ein aussichtsloses Unterfangen. Bald war jedem klar, dass auf diesem engen Raum niemand seinen eigenen Koffer würde finden können.

Funny Girl Chaos 02.01.2010

Funny Girl Chaos 02.01.2010

Vom Personal: Niemand zu sehen

Makaber wirkte die Lautsprecher-Durchsage, die den Gepäckraum erreichte: Es werde hiermit der „Tipp gegeben“, dass jeder Gast ein fremdes Gepäckstück von Bord nehmen sollte, um dann vor dem Schiff alles zu sortieren. – Ende der Durchsage. Die Gäste diskutierten, wer denn dann für ein eventuell beschädigtes Gepäckstück haften solle und wollten diese Möglichkeit zunächst nicht akzeptieren.

Die Situation eskalierte, als ein wohlmeinender Gast in dem Gedränge den Versuch unternahm, im Gepäck-Abteil eine Kühlbox von einer Ecke in die andere zu bugsieren, um Platz für das Herausnehmen eines Koffers zu schaffen. Die Box öffnete sich, der Inhalt polterte zwischen die Gepäckstücke. Warum dies einen anderen Mann so erzürnte, wurde nicht deutlich, aber in der gereizten Stimmung kam es zunächst zu einer Beleidigung zwischen den beiden Männern- und gleich darauf zu einer Schlägerei. Mann 1 schlug Mann 2, Mann 2 schlug zurück, Mann 1 würgte Mann 2 durch eine Umklammerung von hinten, es wurde gestoßen und zurückgeschubst. Dazwischen die Schreie einer Frau „Lassen Sie doch den alten Mann in Ruhe“. Und: „Klaus, komm da raus, denk an Dein Herz“. Andere Stimmen wurden laut und in der Enge machte sich leichte Panik unter den umstehenden Mitreisenden breit. Mindestens zwei Passagiere der Funny Girl riefen laut um Hilfe. Ein beherzter Passagier griff ein, trennte die beiden Männer und brachte sie so zur Ruhe. Der angreifende Mann wurde von umstehenden Passagieren aufgefordert, seine Personalien anzugeben. Andere baten darum, den Mann ohne diese Angaben ziehen zu lassen, um die Situation zu deeskalieren.

Vom Personal auch nach den Hilfe-Rufen der Gäste: Nichts zu sehen

Nach Diskussion unter den Passagieren wurden Transport-Ketten initiert und, soweit möglich, trugen erwachsene Reisende fremde Gepäckstücke vom Schiff. Die meisten Koffer, leider fehlten um 19.45 immernoch Stücke, wurden vor dem Schiff gestapelt, so dass nach ca. einer Stunde fast alles Gepäck von Bord war. Im Dunkeln liefen dann ca. 700-800 Personen von Koffer-Stapel zu Koffer-Stapel, und versuchten, ihr Eigentum ausfindig zu machen. Daran, einen Zug von Cuxhaven planmäßig zu erreichen, war nicht zu denken.

Hilfe vom Personal der Funny Girl: Keine

Hier werden Sie nicht geholfen - Chaos-Beseitigung in Eigeninitiative

Hier werden Sie nicht geholfen - Chaos-Beseitigung in Eigeninitiative

Rufe nach Scheinwerfern wurden laut. Aber Fehlanzeige. Fühlte sich da niemand von der Reedrei Eils zuständig?

Sicher hat nur ein geringer Prozent-Anteil die Aufruhr vor dem Gepäck-Abteil mitbekommen. Sicher stand nur ein geringer Anteil wie ich mit kleinen Kindern vor den prügelnden und Hilfe-rufenden Schiffsgästen. Sicher ist aber auch, dass so etwas nicht geschehen darf.

Dieses Blog existiert, weil ich die Insel sehr mag und ich etwas zum Imagewechsel von Helgoland beitragen wollte. Deshalb habe ich darüber nachgedacht, ob ich diesen Beitrag überhaupt veröffentlichen möchte. Vielleicht mache ich mir auch den ein- oder anderen Helgoländer damit ungewogen. Aber bei Prügelei, Hilfe-Rufen, verängstigten Kindern (und Erwachsenen) und bei einer stundenlanger Suche nach Gepäck im Dunkeln ohne jegliche Hilfe des Schiffspersonals hört mein Verständnis auf. Man kann nur hoffen, dass dieser Vorgang schnellstmöglich aufgearbeitet – und Abhilfe geschaffen wird.

Kommentare zu diesem Artikel sind ausdrücklich erwünscht und erbeten.

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18 Responses

  1. Martin sagt:

    Ich war auch dabei ich habe geholfen die Koffer auszugeben es war ein Mega Chaos.
    Es ist ein wunder das nicht mehr Passiert. Vorallem der Schnee auf dem Pier war nichtmals geräumt. Unsere Koffer fanden sich dann auch durch die Dunkelheit an jeder Ecke einer.

  2. chinske sagt:

    Hallo,
    ich bin sehr großer Fan der Insel und vor allem auch des Schiffes. Dies ist eines der besten Helgoland-Schiffe, die man sich vorstellen kann. Und erst recht das zuverlässigste. Leider auch bald fast das einzige. Ich bin mit der Funny Girl sicher schon an die 10 mal gefahren. Selber bin ich Schiffsoffizier und frage mich die ganze Zeit: Was haben Sie sich von der Besatzung erwartet? Bis die dorthin durchgedrungen wäre, wären sicher 10-15 Minuten vergangen. Klar, ich war nicht dabei auf der Fahrt und dennoch versichere ich Ihnen: Niemals würden mehr als 800 Personen an Bord gelassen werden, ganz sicher nicht.
    Bitte sehen Sie diese Überfahrt mal als eine schwierige für die Reederei und Besatzung, da es ja auch die erste Überfahrt nach Silvester war. Und dies ist sicher auch kein Normalfall für die Reederei. Sicher hätte man vielleicht mehr Hilfe erwarten können, aber bitte generalisieren Sie nicht über Schiff und Besatzung.
    Zur Atlantis: Die Funny Girl wird nicht umsonst im Winter eingesetzt, da das Schiff sehr viel seetüchtiger ist als die Atlantis und die Funny Girl auch höhere Sicherheitsrichtlinien erfüllt.
    Meine Ponite: Das war eine unglückliche Überfahrt am 02.01.2010 und die Besatzung hat sicher nicht optimal kooperiert. Aber bitte sehen Sie dies als einmalig, da ich das Schiff und die Besatzung immer als Zuverlässigkeit in Person(en) erlebt habe.

    • theahamburg sagt:

      Auf dieser Fahrt haben erwachsene Menschen Angst gehabt und um Hilfe gerufen. Die Besatzung hat nicht „nicht optimal kooperiert“. Die Besatzung hat gar nicht agiert. Seien Sie versichert, dass ich nicht zur Übertreibung neige.

      • chinske sagt:

        was hätten sie tun sollen Ihrer Meinung nach?

      • theahamburg sagt:

        1. Eine passende Menge Menschen auf das Schiff lassen. Passend heisst passend. Ich sage damit nicht, dass mehr Leute als erlaubt auf dem Schiff waren. Es hat nur nicht gepasst. Wenn Sie die Fotografien mit den frierenden Menschen sehen, die die ganze Fahrt in der Kälte draußen sitzen mussten (oder dies wegen Platzangst wollten – es war Winter!) und die unsicheren Klappstühle auf den Gängen, dann ist deutlich, dass irgendetwas nicht stimmte.
        2. Sich gerade an einem solchen Tag vorher Gedanken machen, wie das Heraustransportieren des Gepäcks organisiert werden kann. Das ist der Job. Für diese Leistung habe ich gezahlt. Das erwarte ich von einem Unternehmen, dass sein Geld mit Reisedienstleistungen verdient. Besonders an einem solchen Tag, der ja nicht plötzlich kommt.
        3. Die Durchsage hätte lauten müssen, „Lassen Sie alles Gepäck stehen“. Fertig. Danach hätten sich in Ruhe Menschen für das Bilden einer Kette bereit gefunden.
        4. Das anschließende Chaos des Koffersuchens spielte sich über Stunden im Dunkeln ab. Auch da war kein Personal zu sehen. In einem Hafen lassen sich Strahler finden. Wenn man will. Man wollte aber nicht. Eine Stunde sollte ausreichen, in Cuxhavener Hafengebiet eine große – oder mehrere kleine Lampen zu finden.

  3. Johannes sagt:

    einen Beitrag zu der Überfahrt gibt es auch im Helgolandforum http://www.hochseeinsel.de

  4. Bodo sagt:

    Gute Idee, zur Rückfahrt der „Funny Girl“ am 02.01.2010 von Helgoland nach Cuxhaven und zum Thema Gepäck und Koffer etwas ins Internet zu stellen !

    Nach dem, was wir mitbekommen haben, dürfen 800 Personen auf dem Schiff mitfahren und es waren 730 an Bord (lt. Zählung an der einen Gangway beim Einsteigen).
    Klar war es eng an Bord, zwar formal OK, aber sehr grenzwertig. An schweren Seegang möchte man da garnicht denken …

    Ich bin bei der Marine zur See gefahren und ich habe mich gefragt, was bei der Überfahrt oder beim Versuch das Gepäck zurückzubekommen, wenn eine Panik ausgebrochen wäre.

    Wie die meisten Passagiere haben wir uns auch während der Überfahrt gefragt, wie wir in Cuxhaven wieder an unser Gepäck kommen sollen.

    Ich bin dann zu der Entscheidung gekommen, dass es nach Ankunft (18:45) zuerst Sinn macht, das Auto vom Parkplatz zu holen, da an das Gepäck noch lange nicht zu denken war.
    Mir kam dabei auch sehr gelegen, dass die zweite Gangway per Lautsprecherdurchsage freigegeben wurde und ich schnell (ohne Gepäck) vom Schiff kam.

    Als ich das Auto dann geholt hatte, war das Gepäck immer noch fast noch komplett im Schiffsbauch.

    Ich hab dann per lautem Rufen die Koffer-Kette über die Treppe hoch zur zweiten (vorderen) Gangway angezettelt und mit Hilfe von vielen Helfenden aufrecht erhalten.

    So um 19:30 hatten wir dann das meiste Gepäck von Bord, unser Gepäck war Gott sei Dank auch dabei und unversehrt (u.a. Tasche mit Laptop, offene Strandtasche mit Spielsachen).

    Mich hat das ganze Geschehen bei der Weiterfahrt auf dem Festland und in den nachfolgenden Tagen aber immer noch beschäftigt.
    So stell ich mir die Szenen im 2.Weltkrieg z.B. bei der Flucht aus den Ostgebieten vor, die man sonst nur aus Erzählungen bzw. Filmen kennt.

    Von z.B. der Insel Juist kenne ich es so, dass man sein Gepäck auf nummerierte Transportkarren auflädt, die dann an Bord des Schiffes gerollt werden. Bei der Ankunft werden diese dann einfach vom Schiff gerollt. Jeder geht zu „seinem“ Transportkarren und nimmt sein Gepäck. Total einfach und schnell.

    Ich war das erste Mal mehrere Tage auf Helgoland und ich war echt begeistert. Bis zur Rückfahrt.
    Wie man so eine, teilweise vorangemeldete, Menschenmenge so unprofessionell in Deutschland abfertigen bzw. nicht abfertigen kann, ist mir ein Rätsel.

    Früher ist an solchen „Grosskampftagen“ scheinbar auch schonmal die Fähre zweimal an einem Tag zwischen Cuxhaven und Helgoland gependelt. Dies wurde dann wohl durch Aushang auf der Insel rechtzeitig bekanntgemacht. Als wir kurz nach unserer Ankunft auf der Insel diesbezüglich persönlich bei der Touristeninformation nachgefragt haben, wurde uns unfreundlich und kurz angebunden geantwortet „Das gibt es nicht.“.

    Insgesamt ein Armutszeugnis für die tolle Insel Helgoland.

    • theahamburg sagt:

      Vielen Dank für Ihren Kommentar. Da ging es uns leider allen ähnlich. Vielen Dank an Sie, für die Organisation der Koffer-Kette. Das war sehr hilfreich. Ich bin etwas bedrückt, weil ich gestern erfahren habe, dass der Reeder Cassen Eils in dieser Woche verstorben ist. Das lässt es auch in einem anderen Licht erscheinen, dass ich bislang keine Antwort auf meine Beschwerde-Nachricht an die Reederei erhalten habe. Hoffen wir auf glücklichere Überfahrten für die Zukunft.

    • Detlef sagt,
      hatte auch überlegt zum Vorfall der Funny Girl am 2.1.10 zu schreiben. Um so mehr bin ich erfreut dass Artikel dazu erschienen sind und leider traurig das die Besatzung nichts absulut nichts unternommen hat, außer die Lautsprecherdurchsage: eine „Kofferkette“ zu bilden. Einer der Hilferufende war ich, da ich mir erhoffte, dass die Besatzung käme, damit sich die eskalierte Situation nicht noch weiter entwickeln würde. Ein beherzigter Passagier griff ein und trennte die zwei Männer.
      Ohne dehm??? Ich möchte Anmerken: Die schöne Insel Helgoland kann nichts dazu, dass Funny Girl, zugelassen für 800 Passagiere, jedoch was ich gehört jedoch nicht bestätigt bekommen habe, dass 200 Passagiere zuviel an Bord waren! Weshalb, es wurden die zwei Fahrten am 2. Januar wie jedes Jahres üblich nach Silvester war zusammen gestrichen.? Mir kam die Frage auf: Weshalb setzte man dann nicht die größere Atlantis ein die bis zu 1000 Passagiere aufnehmen kann? Fazit: ein Urlaub auf der Hochseeinsel Helgoland ist immer wieder schön, wo einzig und allein die Verantwortung bei den Verantwortlichen liegt!

  5. RedFox sagt:

    Auch wir waren auf dem besagten Kahn und ich muss sagen: Der ganze Urlaub hat trotz der tollen Insel und einem schönen Jahreswechsel einen schahlen Beigeschmack, weil ich auch immer sofort an die endlose Steherei im sticken Unterdeck denken muss. Letztes Jahr sind wir einen Tag eher gefahren, aber das hatten wir verworfen, weil die Geschäfte am 1.Januar noch größtenteils zuhatten und wir dann doch noch einmal shoppen wollte.

    EHRLICH: Nächtes Silvester werden wir woanders verbringen. Danke Caasen-Eils.
    Ist es bei dem Preis zuviel verlangt, das Boot nach 30 Minuten verlassen zu können?
    Hätte man nicht ein paar Cuxhavener Burschen anheueren können, die alle Koffer von Bord schlörn?

  6. John Doe sagt:

    Nun ja !
    Da hat doch jemand einen alten Selenverkäufer mit einem modernen Kreuzfahrtschiff verwechselt .
    Jeder Reisende sollte sich vorher, über die bei der hiesigen Passagierschiffahrt übliche,völlige Abwesenheit von Sevice im klaren sein.
    Jeder der ein Schiff nach Helgoland nimmt ist slber schuld !

  7. Wintermärchen sagt:

    Hallo!
    Auf unserer Hinfahrt war die Gepäck-Sache schon nicht einfach, als wir auf Helgoland angekommen sind. Auch hier gab’s nen Stau.
    Leider kann ich Teile des Berichtes bestätigen. Von dem Streit hab ich nichts mitbekommen, ich saß ganz unten. Wir waren noch etwas über eine Std. an Board, nach dem das Schiff in Cux angelegt hatte. Wir wussten nicht was los ist: die anstehenden Menschenmassen rührten sich so gut wie nicht und – in der Tat – vom Personal keine Spur. Die Durchsagen nicht hilfreich.

    Wir standen von 13.15 Uhr am Anleger in Helgoland, da wir unser Gepäck haben liefern lassen und nicht sicher waren, wann geboardet werden kann (untersch. Zeitaussagen).
    Aussagen vom Personal waren, es seien 799 Personen auf dem Schiff… ich kann es mir nicht vorstellen, dass es so „wenig“ waren, aber auch nicht das Gegenteil beweisen.

    Leider ist das Fliegen für uns nicht möglich, ich würde sonst gern auf diese Alternative zurückgreifen.

    Die Helgoländer können für diese Vorgehensweise m. E. nichts.
    Hier müsste die Reederei über Änderungen nachdenken, ggf. mit den entsprechenden behördlichen Einrichtungen.

  8. Heftig, heftig heftig! Auch wir hatten uns glücklicher Weise entschlossen, am 2.1. zurück zu fliegen.
    Leider sind aber die Flugkapazitäten stark beschränkt, und das Geld, was ein Flug kostet, möchte ich eigentlich lieber auf der Insel ausgeben…

  9. Regina sagt:

    Wir haben uns das „Spiel“ bei nem Glühwein angeschaut……. allein die Schlange von Reisewilligen bis zur Feuerwehr hatte was!
    Wir waren diesmal in der Lage zu fliegen, was sehr entspannend war!
    Helgoland im Winter – immer wieder!

  10. Christoph sagt:

    War auch auf dem Schiff am 2. Januar. War doch abzusehen, dass es das komplette Chaos bei dem Koffern gibt. Daher die Frau schnell von Bord geschickt, Tasche geangelt und über die Sonnendeck-Gangway an Land. Die Mannschaft hätte das alles nur verschlimmert, wenn die „organisiert“ hätten. Und eine Schlägerei bei den ganzen Massen ist ohne Witz ein ziemlich guter Schnitt. Alternativ hätte man die Hälfte auf der Insel lassen müssen, da steht man doch lieber ein Stündchen am Koffer an. Helgoland ist rauhe Natur und rauhe Typen. Deswegen fahr ich ja auch dahin + nicht nach Pony-Sylt :) Cassen-Eils-4-Ever!

  11. Costa Dirk sagt:

    Das Schiff ist seit Jahr und Tag nach den Feiertagen voll! Mein Tipp für die Zukunft ein oder zwei Tage später zu fahren…..

    • Bri Rauch sagt:

      Suuuper Tip!
      Nur leider hat nicht jeder Gast die Möglichkeit, seine Abreise nach hinten zu verschieben.
      Die Gepäck-Situation auf dem Schiff ist schon chaotisch, wenn „nur“ 300 – 400 Passagiere an Bord sind.
      Nicht nur Gäste auch Helgoländer werden Ihre Meinung unterstreichen.
      Hoffentlich wurden nicht zu viele abgeschreckt, das kommende Silvesterfest wieder auf unserer Insel zu verbringen.

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