Helgoland – Eine andere Welt

Informationen über die subjektiv schönste Insel Deutschlands am Golfstrom, Neuigkeiten und Veranstaltungen auf Helgoland – und ein bisschen "Kraut und Rüben" aus der Kartoffelallee

Kleinkariert und halbherzig? Keine Landaufschüttung zwischen Düne und Helgoland

Neben anderen Zeitungen schreibt die Welt über die Absage der Landaufschüttung zwischen Insel Helgoland und Düne. Auch der Spiegel und das Hamburger Abendblatt berichten.
Bauunternehmer und Helgoländer Arne Weber bezeichnet die Entscheidung in einem der Artikel als (Zitat) „kleinkariert“ und „halbherzig“. – Da kenne ich noch einen Helgoländer, dem es vor vielen Jahren ähnlich ging.

Aus „Magazin für Literatur“
„Ueber die Geschichte des Seebades auf Helgoland erfahren wir: Dem Schiffbauer Jakob Andresen Siemens gebührt das Verdienst, zuerst seit 1823 die Errichtung einer Bade-Anstalt betrieben zu haben. Seine zähe Ausdauer überwand alle Bedenken und Schwierigkeiten. Eine Aktiengesellschaft bildete sich, und mit Mühe brachte man bis 1826 etwa zwanzig, bis 1831 gegen fünfzig Aktien, jede zu hundert Mark Banco, unter. Im Jahre 1826 kamen vier Badekarren auf der Düne und zwei am Strande des Unterlandes in Thätigkeit. Im Sommer 1828 waren etwa zweihundert, im Jahre 1831 kaum so viele Badegäste da. Als aber von Hamburg aus eine regelmäßige Dampfschiff-Verbindung hergestellt und 1833 in der Person des jetzigen Badearztes von Aschen ein junger, lebendig fördernder Mann herbeigezogen wurde, mehrte sich die Zahl der Besucher von Jahr zu Jahr und ist neuerdings bis zu dreitausend gestiegen.

Die Helgoländer thaten dabei wenig genug; aber die Wunder der Natur und die unleugbaren Vorzüge der Insel vor den meisten anderen Badeorten, sowie die besondere Theilnahme, welche Künstler und Schriftsteller dem Eilande zuwandten, schlugen alle Schwierigkeiten nieder. Gegenwärtig mag es wenige Papiere geben, die so einträglich sind, als die Helgolander Bade-Actien. Im Jahre 1852 kamen hundertundzehn Prozent zur Vertheilung. Freilich treten aber auch bei der ganzen Verwaltung die Vertheilungsbeträge allzu sehr in den Vordergrund, und die sehr begründeten Klagen der Fremden bleiben ohne Abhülfe, Herr von Aschen hat nur eine Stimme und bleibt mit seinen Verbesserungsvorschlägen oft genug in der Minderheit.“

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