Helgoland – Eine andere Welt

Informationen über die subjektiv schönste Insel Deutschlands am Golfstrom, Neuigkeiten und Veranstaltungen auf Helgoland – und ein bisschen "Kraut und Rüben" aus der Kartoffelallee

Einwohnerversammlung am 20.01.2011 auf Helgoland – Eindeutiges Votum gegen das REK-Szenario

Bei der heutigen Bürgerversammlung in der Nordseehalle auf Helgoland hat die Interessengruppe „Hochseewelt Helgoland“ – wortwörtlich –  einen klaren Sieg nach Punkten erreicht.  Für das vorgestellte REK-Szenario sprachen sich lediglich 14 der stimmberechtigten Helgoländer aus – 97 Personen  stimmten für den Vorschlag der Interessengruppe  „Hochseewelt Helgoland“.

Keine Schnitzel-Lösung für Helgoland

Ein Bild der Stimmen-Auszählung vom 20.01.2011

Vor der Abstimmung wurden in der gut besuchten Bürgerversammlung beide  Szenarien zur zukünftigen Entwicklung der Insel  präsentiert – und  lebendig diskutiert. Das Ergebnis der  anschließenden „Meinungsabfrage“ zeigt, welches der beiden Szenarien die Insulaner mit großem Abstand favorisieren.

Das von der Bürger-Interessengemeinschaft vorgestellte neue Szenario "Hochseewelt" fand größten Beikland

Das von der Bürger-Interessengemeinschaft "Hochseewelt Helgoland" vorgestellte Szenario war der Gewiner der Bürgerversammlung

Einem großen Teil der Bevölkerung der Insel ging die vom REK vorgestellte „Schnitzellösung“ nicht weit genug, wie schon die vorab gesammelten Unterschriften  zugunsten einer festen Landverbindung zwischen Hauptinsel und Düne  zeigten.

Helgoland - die Hochseewelt im Überblick

Helgoland - die das Szenario "Hochseewelt Helgoland" im Überblick

Die Argumente der Interessengemeinschaft
(Klick auf das Bild vergrößert den Text)

Den akuten Handlungsbedarf machte die Interessengemeinschaft „Hochseewelt Helgoland“ auf der ersten Seite ihrer Präsentation deutlich:

Helgoland - Der letzte macht das Licht aus...

Helgoland - Der letzte macht das Licht aus...

Der Weg für eine kluge Lösung für Helgoland ist offen.

Hochseewelt - die Argumente der Interessengemeinschaft

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7 Responses

  1. Grafschafter sagt:

    Falsches Konzept, falsche Entscheidung. Komme seit vielen Jahren auf die Insel. Sollte es zu diesen Veränderungen kommen, steht fest, dass ich mir ( wie viele andere ) einen neuen Ort suchen werde.

  2. Gerd sagt:

    Hallo Helgoland, bin begeistert,
    begrüße die “Hochseewelt“ mit der Verbindung zur Düne! Damit wird Helgoland sehr attraktiv für viele unterschiedliche Urlauber, Besucher, Naturfreunde, Sportler usw..
    Ich verpreche hiermit, daß ich auch wieder (nach vielen Jahren) Helgoland besuchen werde, wenn die Verbindung geschaffen ist und bringe noch weitere Leute mit!
    Viel Erfolg bei der Umsetzung, ich freue mich jetzt schon auf das neue Helgoland.
    Gerd

  3. Brigitte Friedrich sagt:

    Ich bin echt entsetzt !!! Helgoland war für mich immer einmalig. Schon als Kind war ich bestimmt 10mal auf der Insel und in 2010 endlich 4 Nächte ohne die vielen Tagesgäste dort. Ich durfte die Ruhe genießen, bis diese Invasion ab 12.00 Uhr die Insel heimsuchte.
    Ich hoffe sehr, dass wenigstens die Börteboote und die besondere Ausstrahlung der Insel erhalten bleiben können
    und froh, dass ich Helgoland noch auf die alte, liebenswerte Art erleben durfte.

  4. bisterk_ding sagt:

    14 stimmberechtigte Helgoländer waren für das eine Szenario, 97 für das andere. Wo waren die anderen Helgoländer? Alle nicht stimmberechtigt?
    Oder wollten die sich nicht zwischen Pest und Cholera entscheiden?
    Was das Land braucht, sollte die Mehrheit entscheiden und nicht 111 Leute, die sich in der Abhängigkeit von Festlandsinvestoren (-invasoren?) sicher fühlen.
    Wir brauchen eine sichere Anbindung ans Festland, ein großes Schiff, das nicht wie der olle Schlickrutscher schon bei kabbeliger See im Hafen bleibt. Wir brauchen Feriengäste und Naturschwärmer, und das Einzige, was Helgoland wirklich einmalig und damit eine Reise wert macht, sind die Natur und die Ruhe.
    Beide Lösungen setzen dieses aufs Spiel.
    Bin ich zu garstig, wenn ich sage, daß eine Minderheit die Zukunft der Insel nicht bestimmen darf?

  5. Andre sagt:

    Ein mutiger und richtiger Schritt. Als Besucher der Insel habe ich Helgoland als eine durchaus interessante, aber schnell langweilige Insel erlebt. Ein Aufenthalt über zwei Tage alle zehn Jahre wäre mir bislang nicht in den Sinn gekommen. Wenn es gelingt mit einer klugen Entwicklung der aufgeschütteten Fläche Neues zu schaffen und Bestehendes zu bewahren, ist das sehr innovativ und attraktiv. Ich freu mich darauf.

  6. Mera sagt:

    O Gott!!! Bitte nicht.
    Ich habe über ein Jahr auf der Insel gelebt und vorgehabt wieder hinzuziehen.
    Trotz aller wirtschaftlichen Vorteile halt ich es für einen Fehler. Ist die Düne doch einzigster Rückzucksort während die Tagesgäste die Hauptinsel bevölkern. Robbe und co werden sich wohl umgewöhnen müssen. Dann ist es vorbei mit der Ruhe.

    • Werner sagt:

      Es sieht nur so aus als wenn es nur mit Ruhe hier nicht mehr weitergeht, dann ist hier auf der Insel bals Totenstille. Es muss etwas grundlegend Neues passieren und das geht nur mit der großen Lösung (Verbindung). Für andere halbherzige Lösungen kann man keine Investoren gewinnen. Die Düne wird auch weiterhin ein Ruhepol bleiben, es gibt ja dann einen neuen Strand der schneller zu erreichen ist und die Tagesbesucher haben bedingt durch den kurzen Aufenthalt nicht soviel Zeit lange am Strand zu liegen. Außerdem wird bestimmt auch eine Kurabgabe fällig für Strandbenutzung, das regelt dann auch schon einiges. Der richtige Weg in die Zukunft ist die Verbindung, sofern finanzierbar und Wasserbaulich durchführbar.Ansonsten macht der letzte hier das Licht aus!

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