Helgoland – Eine andere Welt

Informationen über die subjektiv schönste Insel Deutschlands am Golfstrom, Neuigkeiten und Veranstaltungen auf Helgoland – und ein bisschen "Kraut und Rüben" aus der Kartoffelallee

Winterfahrplan 2014, 2015 der Reederei Cassen Eils

Der Winterfahrplan 2014, 2015 der Helgoland-Reederei Cassen Eils ist online:

http://www.cassen-eils.de/ihre-faehre-nach-helgoland/cuxhaven-helgoland/winterplan-2014-2015/

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Generalprobe: Grottenbeleuchtung am 10. Januar 2014, 18.00 Uhr auf Helgoland

Die Helgoländer Tradition der Grottenbeleuchtung soll, im besten Wortsinne, im Jahre 2014 in neuem Glanz erstrahlen.

Am Freitag, den 10.01.2014 findet die Generalprobe hierfür statt, – Wind und Wetter vorbehalten.
Initiator ist der Helgoländer Detlev Rickmers.

Um 17.00 Uhr ist Treffpunkt in der historischen Hummerbude Rickmers Seafood. Wind- und wetterfest verpackt beginnt dort der gemeinsame Weg auf das Oberland.

Ab 18.00 Uhr leuchtet die Grotte im „De karkjaar en sijn wüf“ auf dem Oberland an der Westküste.

Für Glühwein ist – gegen einen Kostenbeitrag – gesorgt.

Bis in den März 2014 hinein sollen die Grotten dann jeden Freitag Abend bei Beginn der Dunkelheit leuchten – wenn die Wettergötter mitspielen

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Helgolands Bevölkerung wächst wieder – auch bei den „Best Agern“ steht die Insel hoch im Kurs

In diesen Tagen können sich die Helgoländer doppelt freuen. Die Helgoländerin Jette ist gesund auf die Welt gekommen und zugleich die 1.500. Insulanerin.

Jette Fee - Jüngste Helgoländerin

Jette Fee – Jüngste Helgoländerin

Bürgervorsteher Peter F. Botter und Bürgermeister Jörg Singer gratulieren den Eltern und überbringen ihre Glückwünsche.

In den letzten 50 Jahren hatte sich die Bevölkerung Helgolands fast halbiert. In den letzten zwei Jahren zeichnet sich eine Trendwende ab, wie die Landesstatistik für Helgoland mit einem Zuwachs von 50 Einwohnern belegt.

„Dieser Moment freut uns ganz besonders“, sagt Peter F. Botter und ergänzt “und unterstreicht, dass wir auf dem richtigen Weg sind“.

Die Insel bietet Kindern beste Entwicklungsmöglichkeiten. Nicht nur in der KITA und der James-Krüss-Ganztagsschule wird viel geboten, auch im Alfred-Wegener-Institut beginnt das Forschen schon bei den Jüngsten im Kindergarten. Im Meeresbad „Mare Frisicum“ wurden in den letzten Jahren mehrere hundert „Seepferdchen-Abzeichen“ verliehen. Die Inselbücherei und ein modernes Jugendzentrum ergänzen das Sportangebot der Vereine.

Aber auch bei den „Best Agern“ steht die Insel hoch im Kurs. Unter den 160 Zuzüglern in 2012 waren auch viele ältere Menschen, die die Lebensbedingungen mit ihren kurzen Wegen, der ärztlichen Versorgung und die vielen kulturellen Angebote schätzen.

(Pressemitteilung Jörg Singer, Bürgermeister Helgoland)

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Mal wieder…

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24.11.2012: Achim Reichel auf Helgoland – Kurzurlaub auf hoher See

Das Reisebüro für Helgoland, die „Helgoländer Botschaft“ hat ein besonderes Arrangement für einen Kurzurlaub im Winter kreiert.

Hier entlang geht es zum Angebot: Achim Reichel auf Helgoland

Die Überfahrt mit dem Schiff (ab Cuxhaven) auf die Insel ist im Arrangementpreis bereits enthalten. Ebenso der Aufenthalt in einem Vier Sterne-Hotel, ein Drei-Gänge-Menü, ein leckerer Cocktail und eine Überfahrt zur Düne. Die Reise beginnt am 23.11.2012 und die Rückfahrt aufs Festland erfolgt am 25.11.2012.

Einem wunderbaren  „Aloha Heja He“ steht nichts mehr entgegen.

Am 24.11.2012 auf Helgoland: Achim Reichel
(Foto: Stefan Malzkorn)

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Helgoland: Lieber Windstrom als Whisky-XXL | Wirtschaft | ZEIT ONLINE

http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-07/helgoland-windenergi?utm_source=twitter_all

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Helgoland-Urlaub komfortabel buchen

Liest man die aktuellen Zeitungsberichte über die Lieblingsinsel, meint man, das Thema „Helgoland-Urlaub“ wäre zweitrangig. So titelte im April 2012 auch die gemeinhin von mir sehr verehrte „Frankfurter Allgemeine Zeitung“: „Helgoland wird Industriestandort“. Geirrt, liebe Damen und Herren. Ein kleiner Teil der Flächen auf der Insel wird dieser Industrie zur Verfügung gestellt. Der Urlaubsfreude, Naturschönheit und Ruhe wird dies keinen Abbruch tun.

Wahr ist, dass das Buchen von Hotelzimmern auf Helgoland jetzt auf eine weitere komfortable und einfache Art möglich ist: die Internetseite der „Helgoländer Botschaft“ ist online.

Hier kann man ab sofort bequem vom Sofa aus ein Hotelzimmer auf Helgoland buchen und die Anreise oder Abreise gleich dazu. Alle Fahrtkarten, die Flug- oder Schiffstickets werden dem Gast rechtzeitig vor der Anreise zugesandt oder direkt am Anleger zur Abholung hinterlegt.

Initiiert wurde diese Internetseite von der Rickmers Reisen Helgoland GmbH.

Schönen Urlaub!

Helgoland

Übrigens: Am 24.11.2012 spielt Achim Reichel auf Helgoland. Auch hierfür finden sich Übernachtungsmöglichkeiten auf den Internetseiten der „Helgoländer Botschaft.
(Foto copyright Martin Linne. Herzlichen Dank dafür, dass ich es verwenden darf!)

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Liebes Helgoland,

seid Ihr sicher, dass Ihr Euch mit dem Forcieren der aktuellen Berichterstattung über Helgoland und der absoluten Konzentration auf das Offshore-Thema einen Gefallen tut?

Beispielhaft hier eine Überschrift aus der gestrigen „Tagesschau“:
„“Vom „Fuselfelsen“ zur Wartungsbasis““

Passend der Satz zweite Satz aus der Tagesschau-Berichterstattung:
„Der Wind auf Deutschlands einziger Hochseeinsel dreht sich: Helgoland könnte bald seine Funktion als Touristen-Anlaufstelle verlieren.“

Das ist nur einer von tausenden von Artikeln, die sich seit Monaten über Helgoland finden lassen. Alles andere geht dabei unter. Schade um die Schönheiten und um die wirklich interessanten Themen der Insel.

Noch ein „schönes“ Twitter-Zitat, von Heute: „Ich wäre ja für „Vom Fuselfelsen zum Montage-Malle“.

Tut den Inselbewohnern und Gastgebern der Insel einen Gefallen: Denkt noch einmal darüber nach.

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Autowerkstatt Feige

Das Auto war innerhalb von zwei Tagen fertig. Super. Vielen Dank.

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Helgoland – Wind oder Weihnachtsmann?

In Märchen fallen die guten Dinge manchmal vom Himmel. Auf Helgoland geschehen auch die Weihnachtswunder etwas anders.

Natur- und vor allem Rechtsexperten werden Morgen in den Zeitungen äußern, Sturm Friedhelm sei schuld daran, dass ein dänisches Container-Schiff einige Ladung verlor, die Heute in Form von tausenden Paar Schuhen in der Dezembersonne auf Helgoland strandete.

Im gleichen Zuge wird man darauf aufmerksam machen, dass dieses Strandgut vor Ort zu verbleiben hat und jegliches Entfernen des Schuhwerkes großer Diebstahl sei.

"Der Rechtsbrecher hat einen Anspruch darauf, bestraft zu werden." Aber vielleicht war ja alles ganz anders.

"Der Rechtsbrecher hat einen Anspruch darauf, bestraft zu werden." Aber wahrscheinlich war alles ganz anders.

Ach, sachliche Welt ohne Phantasie.

Viel wahrscheinlicher erscheint mir, dass es dem Weihnachtsmann ähnlich wie den Gästen in den vergangenenen Wochen auf Helgoland ging:

Es fuhr und fuhr kein Schiff auf die abgelegene Felseninsel und die Zeit lief ihm davon…

Um die armen Helgoländer nicht gänzlich ohne Weihnachtsgeschenke zu lassen, hat er das geschehen lassen, was sonst nur in Märchen geschieht:

Der Weihnachtsmann hat den Helgoländern ihre Geschenke einfach in Form von Schuhen aller Art an den Strand gespült.
(Dass man noch nie so viele kreischende Frauen auf Helgoland gehört habe, wie am heutigen Tag, ist hingegen nur ein Gerücht.)

Für die Kästen mit den Bohrmaschinen hat der gute Mann ja noch ein paar Tage Zeit. Ein Vorteil ist, dass dabei das mühsame Sortieren in Paare entfallen wird.

Angespülte Schuhe auf Helgoland - Bleibt die Frage nach Wind oder Weihnachtsmann.

Angespülte Schuhe auf Helgoland - eine logistische Weihnachtsmann-Meisterleistung.

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Weihnachten auf Helgoland

(Statt Vorwort: Ein Dank an @geohartmut , der mich auf vielfältige und freundliche Art und Weise und mittels moderner technischer (Hilfs-)Mittel daran erinnert hat, dass das Leben nicht nur aus Verwaltung und Buchhaltung besteht, sondern hin- und wieder auch aus Blogbeiträgen an-  und für die Lieblingsinsel. Und der sich ebenfalls die Zeit nimmt, ganz wunderbare Dinge auf seiner Internet-Seite zu veröffentlichen. Wie zum Beispiel Auszüge aus der Bolzendahl’sche Chronik, die er mühevoll ausliest, korrigiert oder abtippt.)

Auf Helgoland ist alles etwas kleiner. Ob das auch für Weihnachten gilt. liegt im Auge des Besuchers. Wer auf einem Weihnachtsmarkt ein Karussel und einen hohen Besucheransturm erwartet, wird bei einem Besuch der Insel zur Weihnachtszeit enttäuscht. Das auf Helgoland schon zur Sommerzeit nicht übliche „Sehen und Gesehen werden“ schrumpft auf das kleinstmögliche Maß.

Weihnachten auf Helgoland geht es besinnlich zu. An den Ständen des Weihnachtsmarktes kennt man sich. Gut möglich, dass man sich bereits am Vormittag bei einem Spaziergang über die Düne freundlich gegrüßt hat. Wer aber Heiligabend die Ruhe sucht, die er im laufe des Jahres trotz der guten Vorsätze doch nicht hat finden können, der hat auf der Insel gute Gelegenheit, zu finden, was er sich wünscht.

Wer die Zeit hat, kommt einfach schon ein paar Tage vor Weihnachten auf die Insel und kommt so in den Genuss des Konzertes von Deborah Sasson.

Wer die Zeit hat, besucht vielleicht schon am 14.12.2011 die Insel und kommt so in den Genuss des Konzertes von Deborah Sasson.

Viele Hotels auf der Insel haben zur Weihnachtszeit geöffnet. Mag das ein- oder andere Restaurant auch geschlossen haben, so lässt sich durch einen vorherigen Anruf bei seinem gewünschten Restaurant schnell herausfinden, ob noch ein Platz für das weihnachtliche Festessen zu haben ist.

Beispielhaft unten angeführt ist hier das Weihnachts-Arrangement im Hotel Rickmers Insulaner. Preise- und Verfügbarkeit: ohne Gewähr.

Gerne hilft auch das Reisebüro „Helgoländer Botschaft“ in Hamburg bei der Buchung des Weihnachtsurlaubes und der Schiffsanreise weiter. Sie erreichen das Büro im Winter Montag bis Sonnabend ab 10.00 Uhr unter der Telefon-Nummer 040/23 305 21-0. Wer  das nicht wünscht, findet auf der Internetseite der Gemeinde Helgoland ebenfalls weihnachtliche Reiseangebote.

Wer möchte, fliegt mit dem Rentierschlitten oder Air Hamburg bzw. OLT und entgeht so einer möglichen Enttäuschung, wenn das Schiff einmal nicht fahren sollte.

Eine besinnliche Zeit auf der Insel!

Arrangement „Heiligabend auf Helgoland“ (2011)

Freuen Sie sich auf:

  • 4 Übernachtungen inklusive Sekt-Frühstücksbuffet
  • 1 Drei-Gänge-Abendmenü am Tag der Anreise auf Helgoland
  • 1 Vier-Gänge-Weihnachtsmenü am Heiligabend
  • 1 Glühwein mit Helgoländer Eintopf in unser Hummerbude
  • 1 Besuch im beheizten Meerwasser-Schwimmbad
  • 1 Ausflug zur Düne
  • 1 Einkaufs-Rabattgutschein zum besonders günstigen Einkauf in ausgewählten zoll- und mehrwertsteuerfreien Geschäften

Das Arrangement ist buchbar in der Zeit vom 23.12.2011 bis 27.12.2011.
Preise pro Person           

  • im Doppelzimmer zur Seeseite ab EUR 339,00
  • im Doppelzimmer zur Landseite ab EUR 299,00Preis pro Einzelzimmer Euro 339,00

Das Arrangement „Heiligabend auf Helgoland“ ist unter der Telefon-Nummer 0 47 25/81 41-0 anzufragen oder gleich zu buchen.
(Alle Angaben, Preise und Verfügbarkeit ohne Gewähr.)

Helgoland im Dezember - Copyright by Geohartmut. Danke, dass ich das Bild abbilden darf.

Helgoland im Dezember - Copyright by Geohartmut. Danke, dass ich das Bild auch in diesem Jahr abbilden darf :-)

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Fluggesellschaft OLT reduziert Streckennetz

http://www-origin.radiobremen.de/politik/nachrichten/wirtschaftoltuebernahme100.html

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Das traurige Ende des „stolzen Schwans

http://www.cn-online.de/lokales/news/web-video-das-traurige-ende-des-stolzen-schwans.html?tx_ttnewsextender%5BimgIndex%5D=0&cHash=943671062d0cb9cfead653b74436b523

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Im Ferienflieger nach Helgoland

http://www.br-online.de/bayern3/fruehaufdreher/fruehaufdreher-ferien-cd-track-11-kapitaen-nuschel-ID1311248725644.xml

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Helgoland – Interview mit Jörg Singer

Ein Interview mit Jörg Singer druckt (u. a.) das Göttinger Tageblatt.

Auszug:
„Die Diskussionen werden wohl noch bis Oktober, November dauern – vielleicht noch mit dem einen oder anderen kleinen Gutachten dazu“, sagt Singer. „Doch dann werden wir wissen: So soll Helgoland aussehen.“

An die ZEIT gab es einen nett gemeinten Leserbeitrag zum Thema „Gescheiterte Dünenverbindung“.

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Grünkohltouren nach Helgoland

Nachfolgend ein Blogbeitrag der Rickmers Reisen Helgoland GmbH zu den Grünkohltouren nach Helgoland im Winter 2011, 2012

Liebe Helgoland-Gäste,

bedauerlicherweise hat sich in einem Teil der auf Helgoland und in Norddeutschland ausliegenden Flyer für die Grünkohlfahrten 2011 und 2012 nach Helgoland (schmaler Flyer in grüner Farbe) ein Druckfehler eingeschlichen.

Wir bitten Sie daher freundlich um Ihre Mithilfe:

Bitte senden Sie Ihre e-Mails zu den Grünkohltouren, die Sie über die Rickmers Reisen Helgoland GmbH anfragen oder buchen möchten, ausschließlich an die folgende e-Mail-Adresse:

Rickmers Reisen Helgoland GmbH, e-Mail
Ihre Buchung oder Anfrage, die Sie an die e-Mail-Adresse hamburg@rickmers-helgoland mit der Endung „.de“ senden, wird uns leider nicht erreichen.

Wir bitten Sie herzlich, diesen Fehler zu entschuldigen.

Für alle Fragen rund um dieses Angebot erreichen Sie uns persönlich oder telefonisch in unserem Reisebüro in Hamburg:

Rickmers Reisen Helgoland GmbH
Zweigstelle Hamburg
„Helgoländer Botschaft“
Großer Grasbrook 9
20457 Hamburg

Telefon 040/23 20 52-10
Telefax 040/23 20 52-11
e-Mail

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Einen noch

„Die freie Welt“ mit dem Untertitel „Für den aktiven Bürger“ zitiert beim „Spruch des Tages“ Heute den Papst und ist genau….was? Ein Blog? Eine Zeitung? Ich habe keine Ahnung. Aber auf jeden Fall haben sie eine Meinung zu Helgoland. Über die Einwohner von Helgoland gleich mit. Über das Aussehen der Insel auch, klar. Sie haben soviel Meinung, dass sie sie sogar aufschreiben.

Der Herausgeber dieser Online-Seiten ist ein Herr Sven von Storch, verfasst wurde besagter Helgoland-Beitrag von einem Wolfgang Röhl. Kurz hatte ich den Impuls, über den Herrn Röhl mittels Google herausfinden zu wollen, was ihn für solche Äußerungen prädestiniert. Das habe ich aber gelassen, weil ich gerade wichtiges zu tun hatte. Wenn mich jetzt jemand aufklären möchte: Och, Danke, ich möchte es gar nicht wissen.

 

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Helgoland in Herbst und Winter – Neue Termine für die Grünkohltouren

Auf dem (fast fertiggestellten) Blog des neuen Reisebüros für Helgoland, der „Helgoländer Botschaft“ sind die Termine für die Grünkohltouren 2011, 2012 nach Helgoland nun online zu finden.

Link zum Blog

Ebenfalls online  sind Architekturführung auf Helgoland, die von der FRS angeboten werden.

Die Termine laut FRS (ohne Gewähr):

Sonntag, 14. August, Sonntag, 11. September, Sonntag, 16. Oktober 2011.
Treffpunkt ist die Konzertmuschel an den Landungsbrücken um 13.15 Uhr. Der Rundgang kostet 25,00 Euro pro Person.

 

 

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Ein Interview mit Jörg Singer in der Niederelbe-Zeitung

In der Online-Ausgabe der Niederelbe-Zeitung vom 30.06.2011 findet sich ein Interview mit Helgolands Bürgermeister Jörg Singer, das die Helgoländerin Wiebke Kramp geführt hat.

Ein Auszug:

Frage:
„Beschreiben Sie uns doch bitte mal die ersten Reaktionen von der Festlandsseite: Haben sich der Kreis Pinneberg oder das Land schon bei Ihnen gemeldet und wie war denn der Tenor?“

Singer:
„Wie die Insulaner, sind die Gäste Pro und Kontra. Um uns besser unterstützen zu können, hätte sich die Politik ein deutlicheres Signal gewünscht. Die Wirtschaft lacht über uns.“

Link zum Interview in der NEZ

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FAZ-Kommentare zum Bürgerentscheid auf Helgoland am 26.06.2011

Falls es noch jemanden gibt, der darüber nachdenken möchte, ob sich die Insel Helgoland mit ihrer Ablehnung des Bürgerentscheides am 26.06.2011 gegen die Verbindung Helgoland – Düne in Hinblick auf die Zukunftsfähigkeit der Insel einen Gefallen getan hat, dem liefern diese Kommentare aus der aktuellen FAZ einen Denkanstoß.

(Ein Klick auf den jeweiligen Kommentar vergrößert das Bild. Aber manch einer möchte das so deutlich vielleicht gar nicht lesen. Bleibt zu bemerken, dass 4 von 6 Kommentaren in meiner Lieblingszeitung die Entscheidung nicht nachvollziehen können.)

 

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Helgoland in der TAZ

Ganz ohne Häme liest sich der Artikel aus der heutigen TAZ über die abgelehnte Dünenverbindung Helgoland. Ich nehme, dass es diese Zeitung auf Helgoland mittlerweile nicht mehr zu kaufen gibt. Daher hier der Link  für die, die sie trotzdem noch lesen.

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Helgoland – Teilweise Unverständnis für Entscheidung gegen Dünenverbindung

Neben allen rein sachlich berichtenden Artikeln (hier nicht aufgeführt, da zu 90% gleichlautend und leicht über jede Suchmaschine zu finden) zum Abstimmungsergebnis über die Dünenverbindung am 26.06.2011 summieren sich die Stimmen, die ihr Unverständnis über die negative Abstimmung der Helgoländer äußern.

Bleibt Helgoland zu wünschen, dass potentielle Investoren diese Entscheidung aus Helgoland nachvollziehen können. Was bleiben wird, ist der Eindruck, den fast sämtliche Überschriften in allen renommierten Zeitungen als Fazit hinterlassen:

„Die Bürger haben entschieden, Helgoland – Dagegen!“

Vielleicht war schlicht die Frage an die Helgoländer falsch formuliert. Hätte diese nicht zunächst lauten müssen: „Sind Sie für eine umfassende, sachliche Prüfung aller Faktoren (Kosten, Risiken, Ertrag, Investoreninteressen, Einfluss auf die Natur, wirtschaftliche/r Nutzen/Risiken), die mit einer geplanten Dünenverbindung einhergehen würden?“

Nach Kenntnis all dieser Faktoren wäre eine zweite Bürgerabstimmung im Wortlaut der gestern gestellten Frage vielleicht anders ausgegangen.

Im Vorfeld waren auf Helgoland viele Stimmen von Insulanern zu hören, die schlicht nicht wussten, wie sie abstimmen sollten, da ihnen die Konsequenzen bei einem „Ja“ nicht vorstellbar waren.  Umfangreiche Informationen vorab und eine Trennung in zwei Abstimmungen wäre, unabhängig von dem Wunsch nach einem bestimmten Ergebnis, transparent gewesen.

Paradoxum nebenbei: In einem Interview mit Bürgermeister Jörg Singer auf Radio Bremen wird nun wieder über eine „kleine Lösung“ gesprochen. Eine solche (u.a. insbesondere die sogenannte „Schnitzellösung“) hatten die Helgoländer im Januar 2011 noch mehrheitlich wg. (u.a.) Unwirtschaftlichkeit abgelehnt. Obacht liebe Insel, dass Du Dich nicht der Lächerlichkeit preisgibst, ist man versucht, zu warnen.

Hier die (bewusst ausgewählten, rein negativen) Kommentare in Auszügen:

NDR, Online
„Chance vertan“ (…)  „…Toll, denken viele Helgoländer – ihre Insel bleibt so wie sie ist. Weniger toll, denken wohl der neue Bürgermeister Jörg Singer und seine Mitstreiter. Die Vision, die der neue Mann im Rathaus umsetzen wollte, kann er erst einmal vergessen. Der ehemalige Unternehmensberater ist in der „Insel-Realität“ angekommen. Er wollte die Helgoländer mitnehmen auf seinem Weg – mit Bürgerversammlungen, Bürgerinfobriefen und Bürgerentscheid. Dafür verdient der neue Bürgermeister Respekt.“
Link zum NDR

Hannoversche Allgemeine Zeitung
„Singer, der sich gerne als Architekt der Wiedervereinigung hätte feiern lassen, muss sich nun mit einer kleinen Lösung bescheiden. Die Hauptinsel wird in Höhe des Nordosthafens ins Meer hinaus erweitert. Zumindest die Schiffer, die Touristen zur kleinen Schwester übersetzen, wird es freuen.“
Link zum HAZ-Artikel

Neue Osnabrücker Zeitung
„Helgoland hat eine riesige Chance verpasst. Der rote Fels in der Nordsee hätte sich gestern mit ein paar Dutzend Ja-Stimmen mehr das Interesse in der Öffentlichkeit sichern können. Eine Inselverbindung hätte genau jene Finanzinvestoren gelockt, die notwendig sind, um Helgoland vom Image des verträumten Schnapskiosks in der Nordsee zu befreien und in das Urlauberzeitalter zu katapultieren.“
Link zur NOZ

Blog Ohland
„Und nun haben die Insulaner sich gegen einen Plan entschieden, die Insel mit einem 200 Mio. Euro-Projekt wieder auf die Beine zu bringen.  Auf das niemand die Friedhofsruhe stören möge. Was soll aus der Insel werden?“
Link Ohland

Hamburger Abendblatt, Online-Titelseite
„Das Nein allein reicht nicht.“
und „… Wenn Touristen ausbleiben, die jungen Leute fliehen – dann hat die Insel keine Zukunft, schon jetzt liegt das Durchschnittsalter bei rund 58 Jahren!“

Spiegel Online, Kommentar

„..staatliche Unterstützung und Subventionen sollten für Helgoland eingestellt werden.
Nur dann merken die einfältigen Bürger, dass sie mit ihrem Bürgerentscheid sich den eigenen Ast auf dem sie sitzen, selbst abschneiden.
Soll doch Helgoland eine Vogelinsel werden. Die restlichen Bewohner könnten dann den Kot sammeln und exportiern um eine überlebenschance zu haben.“
Link zu SPON

Spiegel-Online, Kommentar
„Fazit: Wenn die Helgoländer so gerne ein kleiner, langweiliger Felsen im Meer sein wollen: gut. Nur dann bitte lebt nicht mehr auf Kosten des restlichen Landes und bezahlt die wirklichen Preise für die Waren, die auf die Insel kommen. Und auch die vielen Touris könnt Ihr gerne von Eurer Insel verbannen. Aber dann ist in spätestens 10 Jahren eh keiner mehr von Euch da und man kann aus Helgoland endlich das machen, was es schon heute sein könnte. Eine Insel, auf der Menschen einen schönen naturnahen Urlaub verbringen können und die Natur erleben können.“

Spiegel-Online, Kommentar
„Schade! Bin (war?) ein relativ junger Helgolandfan und hatte mich schon für das Projekt begeistert. Nun wird’s also erst mal beim „Fuselfelsen“-Image mit 50er Jahre Mief- Charm bleiben.
Hoffentlich gibts doch noch irgendwie eine Chance für das Projekt.“

Air Hamburg äußert seine Enttäuschung

Air Hamburg äußert seine Enttäuschung

Und noch mehr…

Spiegel Online, Kommentar
 „Bei der Helgoländer Altersstruktur kann schon jetzt ausgerechnet werden, wenn der letzte das Licht ausmachen wird. Bis dahin bleibt es nostalgisch, und die Robben freuen sich. Glück für die Robben, Pech für die „Beweger“. Da bin ich ja richtig froh, dass (noch) bei uns der Strand befestigt wird, ist ja auch ein herber Eingriff in die Natur !“

Focus Online, Kommentar, 27.06.2011

Focus Online, Kommentar, 27.06.2011

Spiegel Online, Kommentar
„Wie toll Helgoland für seine Einwohner ist, sieht man ja am spektakulären Bevölkerungswachstum der letzten 30 Jahre!
Aber wie soll ein Bürgerentscheid auch anders ausgehen…die besonders leistungsfähigen Einwohner sind doch schon lange weg. Ähnliches Problem wie in manchen Gebieten im Osten Deutschland oder im äußersten Osten Bayerns.“

Ironie im Focus Online-Kommentar: Nacktrodeln auf Helgoland?

Ironie im Focus Online-Kommentar: Nacktrodeln auf Helgoland?

Spiegel Online, Kommentar
„Gut liebe Helgoländer, Ihr habt in einem demokratischen Verfahren die Wahl gehabt und Euch dagegen entschieden. Ist akzeptiert. Aber wagt es nicht in ein paar Jahren auf die Tränendrüse zu drücken weil bei Euch das Licht ausgeht und nach Subventionen zu schreien…“

"Chance vertan", Der Tagesspiegel, Kommentar

"Chance vertan", Der Tagesspiegel, Kommentar

Spiegel Online, Kommentar
“ ….um diese einmalige Chance auszuschlagen!!! Die Entscheidung gegen die Vergrößerung war auch eine Entscheidung gegen Helgolands Zukunft! Ein bedauerlicher Sieg der ewigen Bedenkenträger und Abersager. Schade, so wird Helgolands Zukunft verspielt. Ich habe von Anfang der 80er bis 1986 auf Helgoland gewohnt und in der Gastronomie gearbeitet. Das Problem der Insel ist, neben der geringen Bevölkerung, daß es außer Gastronomie und Schnaps- und Zigarettenverkauf kaum nennenswerte Ertragsmöglichkeiten gibt.
Mit dieser Fehlentscheidung wird jede Aufbruchstimmung kaputtgemacht und die schöne Insel sägt sich kurzsichtig ihre Zukunft kaputt. Schade um Helgoland.“

Spiegel Online, Kommentar
“ Man sollte sich schonmal darauf einstellen, dass man beim Helgoland Urlaub – ähnlich wie früher in Kuba, Seife und andere Kleinigkeiten als Geschenk fürs Personal nicht vergisst.

Oder sind die Herren: „Meine Urlaubsinsel soll so idyllisch bleiben, wie sie ist“ bereit auch kostendeckende Preise zu bezahlen?“

Spiegel Online, Kommentar
„Helgoland gräbt sich selber sein Grab

Touristen interessieren sich eben weniger für 5 Geschäfte in einer eher etwas vergammelten Straße als für 15 Geschäfte und etwas Großzügigkeit.

Man erkennt das daran, das sich sowohl Besucher als auch Einwohner drastisch verringert haben.

Nun haben die in Ehren ergrauten Restbewohner der Insel gewonnen, und erst wenn diese alle gegangen sind gehts vielleicht vorwärts.

So: Stillstand und ja nichts verändern, vor allem, den bisherigen Nidergang auf Fehler anderer schieben

RIP Helgoland“

Update, 28.06.2011

HHer Abendblatt zur Dünenverbindung Helgoland, Leserbrief vom 28.06.2011

HHer Abendblatt zur Dünenverbindung Helgoland, Leserbrief vom 28.06.2011

HAN, Harburger Anzeigen und Nachrichten, 28.06.2011 – Aus einem Interview mit Arne Weber:
Warum glauben Sie, haben die Helgoländer die Pläne mehrheitlich abgelehnt?

Viele Helgoländer haben offenbar das Projekt und dessen Entwicklung nicht begriffen. Unser Vorschlag der Landverbindung ist in den vergangenen Monaten komplett zerfleddert worden. Es sind so viele Alternativpläne präsentiert worden, mit zum Teil abenteuerlichen Zahlen: Es schien, als hätte jeder seinen eigenen Gegenentwurf. Es wurde vergessen, dass unser Plan – damals noch zusammen mit der TU Harburg entworfen – der einzige seriöse ist. Wir sind Wasser- und Hafenbauer und hatten alles komplett ausgearbeitet bis zum Ankauf des Seegrunds.“Link zu den HAN

Update 29.06.2011

TAZ Online
„Denn dass es nicht so bleiben kann, wie es ist, dürfte allen klar sein. Das Image des Fuselfelsens zieht zu viele Tagesgäste an und zu wenige Urlauber. Zudem leidet die Insel an Auszehrung. Die Jungen ziehen weg, die Alten bleiben, der Schule droht das Aus. Zweitwohnungsbesitzer vom Festland treiben die Immobilienpreise hoch, tragen aber zum Gemeindeleben wenig bei.“
Link zur TAZ  

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Offizielles Ergebnis zur Abstimmung zur Dünenverbindung – Keine „große Lösung“ für Helgoland, aber…

Auf den offiziellen Internetseiten von Helgoland findet sich nun auch das Endergebnis zur Abstimmung über die Dünenverbindung:

Zitat (fett):

Hier das vorläufige endgültige Wahlergebnis:
Wahlberechtigte: 1.312
Abgegebene Stimmen: 1.068
Davon gültige Stimmen: 1.065
Mit „Ja“ antworteten: 482 (= 45,26%)
Mit „Nein“ antworteten: 583 (= 54,74%)
Wahlbeteiligung: 81,40 %

Ein weiteres Zitat aus dem heutigen Text auf der Internetseite:

„Formal steht damit zunächst fest, dass dieses Votum die Wirkung eines endgültigen Beschlusses der Gemeindevertretung hat und dass dieser Bürgerentscheid innerhalb von zwei Jahren nur durch einen Bürgerentscheid geändert werden kann.

Fest steht damit auch, dass der typische Zwei-Insel-Charakter mit Hauptinsel, Düne und Reede erhalten bleibt – übrigens ein Votum, das vor allem auch die vielen Stammgäste und Urlauber Helgolands unterstützen.“

Anders lautet das Ergebnis der Leser-Abstimmung, die am 26.06.2011  auf den Internetseiten des Hamburger Abendblattes zu sehen war. Hiernach hätte es unter den Abendblatt-Lesern eine Mehrheit für eine Dünenverbindung gegeben.

Hamburger Abendblatt Abstimmung Helgoland 26.06.2011

Hamburger Abendblatt Abstimmung Helgoland 26.06.2011

Über den Dienst „Twitter“ finden sich zustimmende Kommentare für die Entscheidung der Helgoländer, viel Lob dafür, dass überhaupt eine Bürgerabstimmung stattgefunden hat (einige davon mit einem Hinweis auf die Probleme bei  S21) aber auch Unverständnis ist zu lesen:



Wer jetzt glaubt, dass eine Erweiterung der Insel um zusätzliche Flächen gänzlich vom Tisch ist, irrt, wenn ich den nachfolgenden Text auf den Internetseiten der Insel Helgoland richtig interpretiere:

Auszug aus den Seiten helgoland.de

„Dieses „Nein“ bedeutet nun selbstverständlich nicht, dass damit eine nachhaltige und zukunftsorientierte und zukunftsfähige Entwicklung unmöglich ist – im Gegenteil!

Vielmehr gilt es jetzt zu prüfen, wie eine andere Form der Landgewinnung realisiert werden kann – denn nicht zuletzt im kürzlich fertiggestellten Regionalentwicklungskonzept – unter Einbeziehung der Insulaner – wurde klar herausgearbeitet, dass neuer Entwicklungsraum für Helgoland dringend notwendig ist.

Gemeinsam wird nun zu prüfen und zu entwickeln sein, wie auf der Insel oder der Insel vorgelagert Flächen für Wohn-, Arbeits- und Gewerberäume sowie für zusätzliche touristische Infrastruktur geschaffen werden können. Dieses Verfahren beinhaltet, dass Gutachten z.B. hinsichtlich der Machbarkeit und der Finanzierbarkeit in Auftrag zu geben sein werden – technische, rechtliche und finanzielle Fragestellungen müssen erörtert und beantwortet werden. Auch werden nun Gespräche mit dem Land und potentiellen Investoren aufzunehmen sein.

Bis diese Fragen geklärt sind und ggf. die Inselerweiterung durch Schaffung zusätzlicher Flächen realisiert wird, gilt es, die vielen Projekte, die das kürzlich fertiggestellte Regionalentwicklungskonzept als Maßnahmen vorschlägt und von denen bereits einige in der Umsetzungsphase sind, gemeinsam und konsequent weiterzuverfolgen.“

– Das bedeutet also, dass lediglich die „große Dünenverbindung“ zunächst nicht realisiert wird. Über andere Lösungen wird nun (wieder) diskutiert.

Weiter aus helgoland.de:
„Aus diesem Grunde laden Bürgervorsteher Claus Wickidal und Bürgermeister Jörg Singer die Inselbevölkerung für den 6. Juli 2011 zu einer weiteren Bürgerversammlung ein, um gemeinsam über das Ergebnis und den Zukunftsweg zu sprechen. Denn – so Singer -, „das Allerwichtigste ist, dass wir zu EINEM WIR kommen.“

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Helgoland – Endergebnis zur Abstimmung Dünenverbindung am 26.06.2011

Schnell sind sie, die Auszähler der Stimmen auf Helgoland.

Zu der Frage der gewünschten Dünenverbindung lautet das vorläufige Ergebnis wie folgt:
45,2 Ja-Stimmen zu 54,8 Nein-Stimmen.

Update 19.20 Uhr:
Mit einem ersten Artikel ist die „Welt“ am schnellsten. Sie melden eine Wahlbeteiligung von 81,4 Prozent. Dafür Herzlichen Glückwunsch an die Helgoländer.

Schneller als die Welt ist nur „geohartmut“ (siehe Twitter)  live vor Ort auf Helgoland mit seinen Bildern und einem Foto des amtlichen Endergebnisses.

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Tendenz zur Auszählung der Stimmen zur Dünenverbindung

Anwesende bei der Auszählung der abgegebenen Stimmen auf Helgoland zur Abstimmung über die Dünenverbindung vermelden, dass ein deutlicher Trend zu einem „Nein“ zur Dünenverbindung zu erkennen sein soll.

Das genaue Ergebnis steht am 26.06.2011 zu späterer Stunde fest.

Update, 18.30 Uhr
Knapp 100 Helgoländer mehr stimmen für ein „Nein“ als für ein „Ja“ zur Verbindung Helgoland – Düne.

Helgoland - Auszählung der Stimmen zur Dünenverbindung

Helgoland - Auszählung der Stimmen zur Dünenverbindung

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Landgewinnung: Aus zwei mach eins – ZEIT ONLINE mobil

http://mobil.zeit.de/2011/26/Volksabstimmung-Helgoland

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„Niemand ist zwei Inseln“ – und meine private Meinung zur Dünenverbindung Helgoland

(Achtung, lang: ) Wer die interessante und sehr gut gemachte Radio-Sendung  über Helgoland beim Hessischen Rundfunk unter dem Titel „Niemand ist zwei Inseln“ gerade verpasst hat, kann diese auf der Internet-Seite des Senders auch nachträglich hören.

Ich nehme an, dass der Beitrag Morgen online (unter Podcast Der Tag) abrufbar sein wird.

Frühaufsteher haben Morgen, am 25.06.2011 die Gelegenheit, Bürgermeister Jörg Singer zum Thema „Verbindung Helgoland Düne“ im DLF Radio zu hören. Ungewöhnliche Menschen, die zu dieser Zeit bereits den Computer angeschaltet haben, nehmen einfach einen Kaffee und diesen Link zum Sender DLF Deutschlandfunk.

Wer meine privat-persönliche Meinung zum Ja/Nein einer Verbindung zwischen Insel und Düne wissen möchte, ohne dass er über mich herfällt:

Seit dem Jahr 2007 arbeite ich u. a. daran, Mitarbeiter für  verschiedenste Tätigkeiten in diversen Betrieben auf der Insel Helgoland zu gewinnen. Mittels Online-Stellenanzeigen, über Portale wie Hotelcarreer, mittels Aufrufen bei Facebook, mittels (manchmal auch) Hilferufen bei Twitter.  Zu mehr als 80 Prozent bekomme ich folgende, absagende Antworten:

– Was soll ich denn da?
– Das ist mir zu langweilig.
– Was gibt es denn da an Unternehmungsmöglichkeiten? Geht man da nicht ein, im Winter?
– Wenn ich nach Spanien gehen kann, warum soll ich dann nach Helgoland?
– Ich habe einen 14jährigen Sohn (Alter/Geschlecht sind austauschbar), der auf ein Gymnasium geht. Da kann ich nicht nach Helgoland.
– Ich würde gerne die Woche über auf der Insel arbeiten und am Wochenende nach Hause aufs Festland fahren. Aber bei den Fahrkartenpreisen würde dabei mein Gehalt drauf gehen.
–  Na gut, ich wäre bereit, auf die Insel zu gehen. Aber dann liegt mein Gehaltswunsch bei Euro 4.000,00 (ein Koch) und ich komme nur für eine Saison.

Das erlebe ich seit 4,5 Jahren, es frustriert, es nervt, es beschreibt (teilweise) die Insel-Realität – und all das senkt die Qualität in den Hotels und in den meisten Betrieben auf der Insel Helgoland. Und das wiederum schlägt sich 1:1 auf das Image der Insel nieder. Schade Helgoland, das hast Du wahrlich nicht nötig.

Die Gegner der Dünenverbindung, die fordern „erstmal vor der eigenen Haustür zu kehren und Eigen-Initiative zur Verbesserung zu ergreifen“, möchte ich fragen: Wer soll diese Initiative ergreifen? Der Altersdurchschnitt der Helgoländer liegt bei um die 50 Jahre. Eher noch älter als jünger. Die genaue Zahl habe ich gerade nicht im Kopf. Hier ist wohl, verständlicherweise, nach Beendigung des normalen Tagewerkes wenig Enthusiasmus oder Initiative zu erwarten. Ob die Söhne oder Töchter der Helgoländer nach einer Ausbildung auf dem Festland auf die Insel zurückkehren, wenn diese unverändert bleibt, ist fraglich. Auch hier ist mit Initiative wenig zu rechnen.

Bei aller negativer Berichterstattung in TAZ, Spiegel, Manager Magazin etc. ist für mich eines klar: Soviel Aufmerksamkeit wie jetzt hatte Helgoland lange nicht. In Radio-Sendungen und Zeitungsberichten höre und lese ich Namen von engagierten Helgoländern, von denen ich zuvor nicht wusste, dass sie auf der Insel leben.

Ein weiteres Nachdenken über eine Verbindung Düne-Insel bietet zur Zeit mehr Chancen, als Helgoland in den nächsten x Jahren und für die nachkommenden x Generationen  wieder erhalten wird.

Welche Chance sehen die Gegner der Verbindung, das Image der Insel auf anderen Wegen zu wandeln? Welche Möglichkeiten sehen sie, die Helgoländer Schule zu erhalten?

(Einschub: Das Schulsterben kenne ich aus eigener Erfahrung aus Hamburg-Moorburg. Als nur noch 20 Kinder an der Schule waren – unter ihnen meine Tochter – , haben wir Eltern selbst beschlossen, die Kinder aus der verbleibenden Zwergenschule ein Jahr vor der kompletten Schulschließung herauszunehmen. Schließlich wollten wir, dass unsere Kinder den Umgang sowohl mit jüngeren als auch mit älteren Mitschülern lernen sollten, um sie sozial auf das folgende Leben vorzubereiten.)

Welche wissenschaftlichen Mitarbeiter und Ärzte werden noch nach Helgoland gehen, wenn es keine Schule mehr gibt? Wieviel Tagesgäste, Urlaubsgäste werden noch auf die Insel kommen, wenn die Betriebe auf den Inseln immer weniger Qualität liefern können, weil diese ohne Mitarbeiter gar nicht zu liefern ist? Wieviele Betriebe auf der Insel arbeiten zur Zeit mit teurem Leih-Personal, suchen händeringend nach (bezahlbaren!) Personalzimmern oder fragen „Kennst Du nicht jemanden, der bei mir kellnern könnte? Auch nur zur Aushilfe?“

Und das ist nur der momentane Stand. Wenn ich anfange darüber nachzudenken, wie viel schwieriger es in Zukunft sein wird, aufgrund des „war of talents“ auch nur halbwegs qualifizierte Mitarbeiter zu finden… dann wird mir noch mulmiger, als mir sowieso schon zumute ist.

Ich würde mir wünschen, dass die Helgoländer und Helgoländerinnen mutig für ein „Ja“ stimmen um dann sachlich und in Ruhe alle Entwürfe, Machbarkeitsstudien, Kalkulationen, Baukostenpreise, Investorenpläne abzuwarten – um sich nicht die Chance zu nehmen, erst nach einem Abwägen aller dann erst bekannten Faktoren eine endgültige Entscheidung darüber zu treffen, ob eine Verbindung sinnvoll ist oder eben nicht.

Hatte ich erwähnt, dass ich ein kleines bisschen verliebt in diese Insel bin?

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Einwohnerversammlung am 13.04.2011 auf Helgoland

Obwohl die gestrige Einwohnerversammlung auf Helgoland eine öffentliche war (zugänglich auch für Nicht-HelgoländerInnen wie mich) konnte ich  aus Zeitgründen nicht daran teilnehmen. Daher hier nur eine Kurzfassung der dort angesprochenen Punkte, die ich vom Hörensagen kenne:

Die Teilnehmerzahl soll bei geschätzten 200 Personen gelegen haben.  (Hm. Wo war der „Rest“?) Das Thema Dünenverbindung war nur ein Tagesordnungspunkt von vielen. Besprochen wurden auch Punkte wie Windkraftanlagen, Energieversorgung und andere. Vorgestellt wurde auch das Projekt Bluehouse des AWI – Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung.

Zu einer Abstimmung über eine mögliche Verbindung von Düne und Insel kam es nicht. Ein subjektiver Berichterstatter erzählte mir, dass von den anwesenden Einwohnern „gefühlt“ die Hälfte für eine Verbindung von Düne und Insel gewesen seien. Ein kleiner Teil hat sich ausdrücklich in Wortmeldungen gegen eine Verbindung geäußert, ein weiterer Teil sei unentschlossen gewesen.

Anwesend waren zahlreiche Medien-Vertreter (ARD, ZDF, rtl, taz, …). So werde ich in den nächsten Tagen noch nachlesen können, was weiteres auf meiner Lieblingsinsel besprochen wurde und wie die Stimmung bei der Einwohnerversammlung aus neutraler Sicht empfunden wurde.

Erste Berichte findet sich hier:

– Der NDR über einen geplanten Bürgerentscheid am 26.06.2011
– Das Hamburger Abendblatt schreibt „Helgoländer sehen endlich Land“.
– Das Magazin fvw schreibt auf seinen Facebook-Seiten eine kurze Meldung zu der Einwohnerversammlung. Vollständige Artikel in dieser Zeitung sind nur über einen „Bezahl-Account“ zu lesen.
– Die taz schreibt von einer überwiegenden Befürwortung der Dünenverbindung
– Das ZDF wird am Sonnabend, den 16.04.2011  ab 17.05 Uhr in der Reihe „Länderspiegel“ über die Diskussion auf Helgoland berichten. Der Untertitel lautet „Streit um Sandaufschüttung auf Helgoland“.

Nachtrag 15.04.2011 mit weiteren Berichten über die „Wiedervereinigung 2.0“ (Kay Martens):
– Die Berliner Morgenpost schreibt vom größten Umbruch Helgolands seit 1952
– Die SHZ/Elmshorner Nachrichten berichten über „Helgoland 2.0“
– Den gestrigen NDR-Bericht im Schleswig-Holstein-Magazin gibt es dort drüben in der NDR-Mediathek zum Ansehen

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Eröffnung der „Helgoländer Botschaft“ in der Hafencity-Hamburg

Ab sofort wird das Buchen von Reisen nach Helgoland in Hamburg leichter.

Die Idee fand ihren Anfang...

Am Anfang stand eine Idee...

Mit der „Helgoländer Botschaft“ der Rickmers Reisen Helgoland GmbH eröffnet am heutigen Abend mit einer Pressekonferenz in der Hafencity Hamburg ein Reisebüro, das ausschließlich Hotelzimmer, Appartements und Ferienwohnungen auf der kleinen Nordsee-Insel vermittelt. Vom schlichten Einzelzimmer über das Doppelzimmer bis hin zur Suite in einem Vier-Sterne-Hotel reicht das Angebot.

Auch Fahrkarten für alle Schiffe und den Katamaran sind in Hamburg vor Ort buchbar.  Air Hamburg- und/oder OLT-Flüge können in den neuen Räumen vermittelt werden. Das Buchen von „Zusatzleistungen“, wie Eintrittskarten für eine Dünenüberfahrt und die Vor-Reservierung von anderen Leistungen (wie verschiedene Insel-Führungen, Bunkerführungen oder Wellness-Angebote) runden das Angebot ab.

... die immer konkretere Formen annahm.

... die konkrete Formen annahm.

Neu sind die „Reisepakete“, die, liebevoll als Geschenk verpackt, „Helgoland zum Mitnehmen“ bieten. (*) Eine Steiff-Robbe im Geschenk-Karton und mit buntem Band in Helgoland-Farben versehen – zusammen mit einem Reise-Gutschein für einen Inselaufenthalt für einen oder zwei Urlauber – bildet nur eine der neuen Möglichkeiten, einen Helgoland-Urlaub  zu verschenken.
(* Nachtrag am 23.03.2011 Aufgrund eines Twitter-Hinweises von @textundblog wird nunmehr ernsthaft erwogen, die Verpackungen noch zu ändern :-)

Die „Helgoländer Botschaft“ ist Reisebüro, Galerie, Buchgeschäft und Museum in einem.

Die „Helgoländer Botschaft“ ist Reisebüro, Galerie, Buchgeschäft und Museum in einem.

Die Ladenfläche des 70 qm großen Eckgeschäftes der Helgoländer Botschaft umfasst als zweiten Teil einen Verkaufsbereich. Hier finden sich  maritime Bücher, aber vor allem die Werke der Schriftsteller, die (Heute oder damals) auf Helgoland waren, sich dort erholt haben – oder die den Inselaufenthalt für das Verfassen ganzer Romane verwendet haben. Von Kafka und Kleist über Fallersleben und Heinrich Heine bis hin zu modernen Autoren wie Maximilian Buddenbohm („Es fehlt mir nicht, am Meer zu sein“) findet sich für viele Leser das richtige Buch. (Lesetipp: „Schiff auf Strand“ von Meta Schoepp.)
Viel Raum ist dem Helgoländer James Krüss gewidmet, dessen Bücher an diesem Ort ihren festen Platz haben.

Der dritte Teil der „Helgoländer Botschaft“ zeigt die Geschichte Helgolands. Eine „Timeline“ , rundumlaufend an den Wänden, listet wichtige Daten der Geschichte Helgolands und ihrer Persönlichkeiten auf. In fünf Schaukästen  erzählt der Inhaber der Rickmers Reisen Helgoland GmbH, Detlev Rickmers,  die Geschichte von Jacob Andresen Siemens (dem Erfinder des Seebades Helgoland), von R. C. Rickmers (dem Helgoländer Gründer der Reederei und Werft), das Leben H. P. Rickmers´ (Bürgermeister zur Zeit des Wiederaufbaus nach dem Krieg und bis zum Jahr 1980), von James Krüss und von dem Helgoländer Fotografen Franz Schensky.

Ausgewählte Bilder von Franz Schenksy und einige Motive des Malers Hans Peter Wirsing runden das Angebot in einem kleinen Galerie-Teil ab.

Die Anschrift der „Helgoländer Botschaft“

Rickmers Reisen Helgoland GmbH
Reisebüro Hamburg  („Helgoländer Botschaft“)
Großer Grasbrook 9
20457 Hamburg

Helgoland zum Mitnehmen: Im Commercial Center, Hafencity-Hamburg (Bildrechte bei Agentur BGUP, vielen Dank)

Helgoland zum Mitnehmen: Im Commercial Center, Hafencity-Hamburg (Bildrechte für dieses und das Foto darüber liegen bei Agentur BGUP, vielen Dank!)

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Ehrenbürger H. P. Rickmers kehrt auf seine Insel zurück

H. P. Rickmers, langjähriger Bürgermeister Helgolands, ist  auf seine Insel zurückgekehrt. Das heutige Schiff hat ihn zurück auf seinen Felsen gebracht und ich freue mich sehr darüber, dass sein Entschluss, nach Helgoland zurückzukehren,  in die Tat umgesetzt werden konnte.

„Wenn ich hier aus dem Fenster gucke, dann sehe ich nur Bäume.  Nicht, dass Du mich falsch verstehst, ich möchte mich auf keinen Fall beschweren, aber Bäume sind eben nicht das Meer“.
(H. P. Rickmers, Hamburg, Mitte des Jahres 2010)

H. P. nimmt seinen Altersruhesitz im Wohnteil der Helgoländer Klinik – und der ein- oder andere Besuch, mit dem er über alte und neue Zeiten sprechen kann,  ist ihm dort bestimmt sicher.

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Und die See riecht nach Kuchen…

Da ist Wind, Langsamkeit, Meer. Zeit zu Lesen, was man schon immer wollte. Schon die Anreise als Urlaub genießen. Den Heimatort von James Krüss entdecken. Robben gucken auf der Düne. Entdecken der Helgoländer Spezialitäten. Wellness. Entspannen. Vergangenheit (neu) sehen. Oder einfach vergessen. Mal nicht gestört werden. Dem Kind eine Insel schenken - oder sich selbst.

Ich bin, wo mich niemand vermutet.

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"Helgoland" ist ein Blog von:
Iris Binnewies
Leverkusenstraße 54
22761 Hamburg

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