Helgoland – Eine andere Welt

Informationen über die subjektiv schönste Insel Deutschlands am Golfstrom, Neuigkeiten und Veranstaltungen auf Helgoland – und ein bisschen "Kraut und Rüben" aus der Kartoffelallee

Das neue Helgoland-Buch Nr. 1: Architektur auf Helgoland

Das Buch „Architektur auf Helgoland“ ist seit kurzem auf den Internetseiten des Rickmers Verlag auch online zu bestellen. Der Preis: € 19,80.
Dort drüben geht es zum Shop des Verlages: http://www.rickmers-verlag.de/shop/

Architkeutr auf Helgoland

Architektur auf Helgoland, Autor: Jan Lubitz

Aus dem Klappentext:
„Helgoland gilt als die „Blaue Mauritius“ des Wiederaufbaus in Deutschland. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg erhielt die Insel ab 1952 ein vollkommen neues Gesicht. Der Wiederaufbau basiert auf Idealen der Morderne. Die kubisch-knappe Architektursprache geht auf Bauhaus-Ideen zurück. Bei allem Rationalismus zeigt die Helgoländer Architektur aber einen poetischen Charakter. Von skandinavischen Vorbildern inspieriert, weisen die Häuser eine kantige Klarheit auf, die mit der Weite des umgebenden Meeres und des Himmels korrespondiert.“
(Jan Lubitz)

Der Autor des Buches hat Architektur und Denkmalpflege studiert und ist als Architekturhistoriker in Hamburg und Stuttgart tätig. Helgoländer und Insel-Gäste kennen Jan Lubitz vielleicht von vergangenen Architektur-Führungen auf Helgoland.

Die Kapitel tragen Namen wie „In frühen Zeiten“, „Geschichte des Wandels“, „Formen und Farben“, „Fünfzig Bauten auf Helgoland“ „Zukünftige Herausforderungen“,…

Das Architekten-Register liest sich wie ein „Who ist who“ der 60er Jahre:
Buch_Architektur auf Helgoland_Architektenregister

 

Architektur auf Helgoland
ISBN-13: 978-3-9816915-0-4
140 Seiten, 170 Abbildungen, broschiert
Erscheinungsdatum: 27.10.2014
Preis: € 19,80

Erschienen im:
Rickmers Verlag & Archiv
Am Südstrand 14
27498 Helgoland
info@rickmers-verlag.de
Telefon: 040/87603538

 

 

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Michael Rutz – und ein Ausflug in die Architektur-Geschichte von Helgoland

Michael Rutz schreibt für den „Rheinischer Merkur“. Wahrscheinlich kommt das öfter vor – und wenn er immer so gut recherchiert, wie er das lesbar für seinen Artikel „Fels in der Brandung“ in der gestrigen Ausgabe getan hat, ist er ein Grund, öfter einen Blick in diese Zeitung zu werfen. (Und dass es mittlerweile auch Flüge von Hamburg nach Helgoland gibt, kann ja jemand mit der Kommentarfunktion unter dem Artikel kurz erwähnen.)

Ein Auszug (Ausgabe vom 07.07.2010)
Helgoland ist etwas für Individualisten, die nicht unbedingt andere sehen und gesehen werden müssen; die sich nicht in Schale schmeißen wollen, wenn sie mal eben essen gehen; die ihre Ruhe haben wollen in erholsamem Klima, weit weg von allen anderen, um mit sich und der Welt wieder ins Reine zu kommen.“

Den ganzen Artikel gibt es dort drüben.

Dabei fällt mir ein, dass ich zu zu Isas Blogeintrag über Helgolands schlichte Schönheit noch etwas hinzufügen wollte. Einige Fotografien, die vielleicht besser als Worte erklären, warum die Architektur auf Helgoland etwas besonderes ist. So hat z.B. Friedrich Spengelin (Mitglied der Akademie der Künste in Berlin, der Freien Akademie der Künste Hamburg, der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung u.v.m.) das Kurhaus auf Helgoland geplant.

Wiederaufbau-Architektur der 60er Jahre auf Helgoland

Wiederaufbau-Architektur der 60er Jahre auf Helgoland

Bauhaus-Architekten planen Helgoland

Eine wesentliche Rolle beim Wiederaufbau spielt auch Otto Bartning:
„Otto Bartning (1883–1959) zählt zu den wegweisenden Architekten des 20. Jahrhunderts, der einer neuen Architektenausbildung gemäß der Bauhaus-Idee und dem Neuen Bauen zum Durchbruch verhalf.“

Ab 1952 ist er maßgeblich am Wiederaufbau der Insel Helgoland beteiligt. 1955 wird er in die Berliner Akademie der Künste gewählt und zum städtebaulichen Berater des Berliner Bausenators bestellt.“
Mehr lesen: Dort.

Versetzte Häuser und wo immer möglich ein Meerblick: Baupläne zum Wiederaufbau von Helgoland befinden sich im Schleswig-Holsteinischen Archiv für Architektur und Ingenieurbaukunst (AAI) in Schleswig.

Versetzte Häuser und wo immer möglich ein Meerblick: Baupläne zum Wiederaufbau von Helgoland befinden sich im Schleswig-Holsteinischen Archiv für Architektur und Ingenieurbaukunst (AAI) in Schleswig.

„Entwürfe für das „Aquarium“ und die „Biologische Anstalt Helgoland“ stammen von Gustav Hassenpflug. Hier ein Auszug aus seiner Biographie:
Gustav Hassenpflug
(* 12. April 1907 in Düsseldorf; † 22. Juli 1977 in München) war ein deutscher Architekt, Designer und Hochschullehrer. Ab 1928 arbeitete er für Marcel Breuer, Fred Forbát und Walter Gropius in Berlin.“
Mehr über ihn findet man bei Wikipedia.

Was ein Architekt aus Sibirien mit dem Aufbau von Helgoland zu tun hatte, erfährt man, wenn man den Namen "Godber Nissen" einmal google-t

Was ein Architekt aus Sibirien mit dem Aufbau von Helgoland zu tun hatte, erfährt man, wenn man den Namen "Godber Nissen" einmal google-t

Beteiligt am Bau des Krankenhauses auf Helgoland war Konstanty Gutschow.

„Gutschows exponierte Stellung während des sog. „Dritten Reiches“ veranlasst die britische Militärregierung, ihm weitere Betätigung zu untersagen und im Rahmen eines Entnazifizierungsverfahrens im Jahre 1949 wird ihm das Verbot auferlegt, für öffentliche Auftraggeber tätig zu werden.

“ Später erhält er weitere Bauaufträge. Zitat aus einem Artikel (Link siehe unten): „Eine Tatsache, die der von Bernhard Pfau gegründete Architektenring Düsseldorf stark kritisiert und in einer Denkschrift zu der Bemerkung veranlasst: „Tatsächlich wird Düsseldorf zu einem Zentrum der ehemaligen Nazi-Prominenz“.“ Wer hierüber mehr lesen möchte, kann das in diesem Artikel tun.

Es gibt viel zu entdecken, wenn man erst einmal anfängt, sich mit der Architektur der Insel zu beschäftigen.


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Und die See riecht nach Kuchen…

Da ist Wind, Langsamkeit, Meer. Zeit zu Lesen, was man schon immer wollte. Schon die Anreise als Urlaub genießen. Den Heimatort von James Krüss entdecken. Robben gucken auf der Düne. Entdecken der Helgoländer Spezialitäten. Wellness. Entspannen. Vergangenheit (neu) sehen. Oder einfach vergessen. Mal nicht gestört werden. Dem Kind eine Insel schenken - oder sich selbst.

Ich bin, wo mich niemand vermutet.

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