Helgoland – Eine andere Welt

Informationen über die subjektiv schönste Insel Deutschlands am Golfstrom, Neuigkeiten und Veranstaltungen auf Helgoland – und ein bisschen "Kraut und Rüben" aus der Kartoffelallee

Hamburger Abendblatt, 16.04.1949 – Erlebnisse eines Inseljungen

Henry war 13, als er Helgoland zum erstenmal verließ. Mit 13 Jahren begegnete er zum erstenmal einem Pferd. Es war ein alter Gaul. Er zog einen Milchwagen. Sein Kopf war fast verborgen unter der langen Mähne. Henry hielt ihn für einen Zirkuslöwen. Dann sah er die erste Kuh in seinem Leben. Er lachte Tränen über das merkwürdige Geschöpf. Er fand es ebenso plump wie häßlich.

Als er die Insel wieder betrat kam sie ihm öde vor. Die Häuser waren zu niedrig, die Gassen zu schmal und kurz. Zum erstenmal begriff er das Wort „Wandern“. Er ging an jenem Tag dreimal um die Insel herum.

Aber dann kam der Sommer. Es wurde alles wieder gut. Grüne, glatte See. Weiße Dampfer, buntbewimpelt…

(Hamburger Abendblatt, 16.04.1949)

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Und die See riecht nach Kuchen…

Da ist Wind, Langsamkeit, Meer. Zeit zu Lesen, was man schon immer wollte. Schon die Anreise als Urlaub genießen. Den Heimatort von James Krüss entdecken. Robben gucken auf der Düne. Entdecken der Helgoländer Spezialitäten. Wellness. Entspannen. Vergangenheit (neu) sehen. Oder einfach vergessen. Mal nicht gestört werden. Dem Kind eine Insel schenken - oder sich selbst.

Ich bin, wo mich niemand vermutet.

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