Helgoland – Eine andere Welt

Informationen über die subjektiv schönste Insel Deutschlands am Golfstrom, Neuigkeiten und Veranstaltungen auf Helgoland – und ein bisschen "Kraut und Rüben" aus der Kartoffelallee

Das neue Helgoland-Buch Nr. 2: Ein Fels, eine Familie – 500 Jahre Rickmers Helgoland im Wandel der Weltgeschichte

Auch das Buch „Ein Fels, eine Familie – 500 Jahre Rickmers Helgoland im Wandel der Weltgeschichte“ von Detlev Rickmers ist seit kurzem dort drüben online zu bestellen.

Aus dem Vorwort:
„Ein etwa 50 Meter hohes Felsplateau, maximal 1.500 Meter lang und 500 Meter breit. Ein kleines, strandähnliches Unterland… und über 70 Kilometer bis zum nächsten Festland. Das ist seit 500 Jahren unsere Welt. Auf Helgoländisch „det Lunn“, „das Land“. Als gäbe es kein anderes.
Zunächst klingt die Beschreibung, als könne es hierüber nicht mehr zu erzählen geben, als Nachbarschaftsgeschichten…Aber zum Glück erfand die Menschheit Schiffe. Nun konnten die Helgoländer für sich die Welt erobern  und die Welt Helgoland.
Viele Familienmitglieder erlebten dabei Geschichten von der See, von Unglücken und Reichtum, von Blockaden und Schmugglern, von Denkern und Durchlauchten, von Kriegern und Konzernen, von Invasoren und Insulanern.“ (…) Dabei wird überraschend deutlich, wie oft die kleine Klippe und ihre Bewohner eine besondere Rolle in den Plänen der Weltenlenker spielten…“

Ein Fels, eine Familie - 500 Jahre Rickmers Helgoland im Wandel der Weltgeschichte

Ein Fels, eine Familie – 500 Jahre Rickmers Helgoland im Wandel der Weltgeschichte

Ein Fels, eine Familie
ISBN-13: 978-3-9816915-1-1
160 Seiten, 135 Abbildungen, Hardcover
Erscheinungsdatum: 28.10.2014
Preis: € 24,80

Erschienen im:
Rickmers Verlag & Archiv
Am Südstrand 14
27498 Helgoland
info@rickmers-verlag.de
Telefon: 040/87603538

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Helgoland in „The Observer“

James Waterson hat einen sehr schönen Artikel über Helgoland geschrieben. Erschienen ist er am 24.04.2011  in „The Observer“.

Der Titel:  „Heligoland:  Germany’s hidden gem in the North Sea“.

„The view is superb. Stand on the promenade, breathe in the air and you feel gloriously remote. Unable to see any other land, you are aware that you are stranded on an insignificant rock, well away from urban life.“
(James Waterson)

Helgoland in The Observer Teil 1, Foto von James Waterson

Helgoland in The Observer Teil 1, Foto von James Waterson

„And the island’s identity? „We are Heligoland. We belong to Germany – but a real resident will say ‚I am a Heligolander.'““

Helgoland in The Observer Teil 2, Foto von James Waterson

Helgoland in The Observer Teil 2, Foto von James Waterson

„In the summer the town is packed, but out of season it has the understated charm of a classic British seaside resort; a miniature Scarborough transplanted into the middle of the German Bight.“
(James Waterson)

Helgoland in The Observer Teil 3, Foto von James Waterson

Helgoland in The Observer Teil 3, Foto von James Waterson

„The island’s spa-like qualities and its air of mystery – constantly reshaped by both man and the sea – have given it a reputation as a creative muse, influencing everything from the words of the German national anthem to the most recent Massive Attack album.“
(James Waterson)

Helgoland in The Observer Teil 4, Foto von James Waterson

Helgoland in The Observer Teil 4, Foto von James Waterson

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Helgoland, 1838 – Auch stirbt man nicht so leicht…

„Mehrere Lootsen auf Helgoland, ja auch Kinder zeichnen sich durch die Gabe des Hellsehens aus. Vor einiger Zeit starb ein Knabe, der immer vorher wußte, wenn Jemand auf der See verunglücken sollte. Er bekam ein Gesicht, worin sich die Schreckensscene mit allen Umständen darstellte.

Auch stirbt man nicht leicht auf Helgoland, ohne vorgängig als Gespenst umherzuwandern. Seit einigen Abenden zeigt sich ein Schatten im Unterland; er ist Mehrern vorbeigeschritten, die Treppe auf und nieder; noch hat man ihn nicht erkannt, man weiß nicht ob er Fremder oder Helgolander ist, seine Figur ist groß, sein Gang, schleppend und unsicher. „(…)

Wienbarg: "Sonstige geschichtliche Denkmäler sind auf Helgoland nicht anzutreffen. Jene handfesten christlichen Apostel, welche hier das Kreuz aufpflanzten, beeiferten sich, alle steinernen und hölzernen Symbole des Heidenthums bis auf die letzte Spur auszurotten. Ob sie diese Symbole auch aus dem Fleische der Helgolander vertrieben haben, lasse ich dahingestellt."

Wienbarg: "Sonstige geschichtliche Denkmäler sind auf Helgoland nicht anzutreffen. Jene handfesten christlichen Apostel, welche hier das Kreuz aufpflanzten, beeiferten sich, alle steinernen und hölzernen Symbole des Heidenthums bis auf die letzte Spur auszurotten. Ob sie diese Symbole auch aus dem Fleische der Helgolander vertrieben haben, lasse ich dahingestellt."

Sehet da, ein kleines Eiland einsam gegen die Welt.“

Und wäre Helgoland nicht der schönste Versammlungsort für (…) Jünglinge. Könnte die ehemals heilige Insel nicht aufs neue der Mittelpunkt eines frommen Dienstes werden. Welch ein Altar, um der ewigen Jugend ewige Treue zu schwören — und gelegentlich die Bundbrüchigen vom Fels des Kapitels herabzustürzen.“

Aus: „Tagebuch von Helgoland“, Ludolf Wienbarg, 1838

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Schiff auf Strand

Wer über aktuelle Reiseführer hinaus – vor oder in seinem Helgoland-Urlaub – eine Idee vom Charakter der Insel erhalten möchte, dem sei dieses Buch sehr ans Herz gelegt: Schiff auf Strand von Meta Schoepp.

Eben ist das Buch in einer neuen Auflage erschienen und der Verlag schreibt in seinem Klappen-Text:

„Mit Humor, aber auch in all seiner Tragik, entwirft Meta Schoepp (1868-1939) ein Sittengemälde der sturmgepeitschten Felseninsel in der Nordsee und ihrer Bewohner zu jener Zeit, als Helgoland noch in englischem Besitz war. „Schiff auf Strand“, ihr erfolgreichster Roman, schildert den ewigen Konflikt zwischen Tradition und Moderne, zwischen Beharren und Verändern, zwischen Vergangenem und Zukünftigem. Im Zentrum des Romangeschehens steht das Schicksal des Schiffbauers Jacob Andresen Siemens, der 1826 gegen den Widerstand der Inselbewohner das Helgoländer Seebad begründete. Dramatische Schiffskatastrophen, die sich zwischen den sturmumtosten Klippen Helgolands ereignen, und wagemutige Rettungsversuche prägen den Alltag der Insulaner ebenso wie ihre Nadelstichpolitik gegenüber dem britischen Gouverneur.“

Schiff auf Strand von Meta Schoepp

Schiff auf Strand von Meta Schoepp - ein Helgoland-Buch für Insel-Liebhaber und Geschichts-Interessierte

Über die Autorin selbst und ihre Zeit auf Helgoland finden sich wenig Informationen. Einiges  kann man hier erfahren. Und es gibt einen Hinweis auf ein über Meta Schoepp erschienenes Buch.

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Und die See riecht nach Kuchen…

Da ist Wind, Langsamkeit, Meer. Zeit zu Lesen, was man schon immer wollte. Schon die Anreise als Urlaub genießen. Den Heimatort von James Krüss entdecken. Robben gucken auf der Düne. Entdecken der Helgoländer Spezialitäten. Wellness. Entspannen. Vergangenheit (neu) sehen. Oder einfach vergessen. Mal nicht gestört werden. Dem Kind eine Insel schenken - oder sich selbst.

Ich bin, wo mich niemand vermutet.

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